Sechster Arschbombenwettbewerb: Noch freie Plätze

Möglichst anmutig mit dem Hintern voraus

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Mike Soubra hat in den vergangenen Jahren stets vordere Platzierungen beim Arschbombenwettbewerb erzielt. Das liegt auch an seinen köprerlichen Voraussetzungen. Masse ist aber nicht unbedingt nötig, um erfolgreich zu sein, beweist die aktuelle 16-jährige Weltmeisterin. 

Weyhe - Von Philipp Köster. Die Verwaltungsmitarbeiter müssen sich einen Ruck geben, wenn sie das Wort aussprechen wollen: „Es heißt ja nun mal so. Ich sag’ es jetzt einfach: Arschbombenwettbewerb“, windet sich zum Beispiel Susanna Clottey vom Fachbereich Bildung und Freizeit. Und auch dem neuen Freibadchef Markus Kuske fällt der sprachliche Ausflug ins Derbe nicht so leicht: „Arschbombenwettbewerb“. Einmal über die Lippen gebracht, geht es dann doch ganz leicht: Arschbombenwettbewerb.

Sonntag ab 15 Uhr steht die sechste Ausgabe dieser Sprungkonkurrenz im Freibad an. Erstmals in drei Altersgruppen zeigen die Teilnehmer in den bewährten Disziplinen „Paketsprung“ (klassische Arschbombe), „Anker“ (mit einem angezogenem Bein) sowie bei der Kür, was sie können.

Die Lütten bis sieben Jahre hopsen vom Ein-Meter-Brett, die bis 14-Jährigen und die übrigen Aktiven tun es vom Drei-Meter-Brett. Vom „Fünfer“ wird nicht gesprungen.

Eine Jury mit „Mr. Freibad“ Hubert Dollinger, Claus-Peter Wessel vom Förderverein, Heino Bultmann vom Schwimmverein sowie Bernd Klöker (DLRG) bewertet Spritzhöhe, Technik, Anmut und andere Kriterien. Die Sieger können sich über Urkunden und Präsente freuen.

Voraussetzung für die Teilnahme ist das Schwimmabzeichen in Bronze. Anmeldung unter Telefon 04203/17 44 oder per E-Mail an freibad@gemeinde.weyhe.de.

Und wer sich am Titel stört, sagt einfach „Splashdiving“, so lautet der offizielle Titel. Erst kürzlich ist in Sindelfingen bei Stuttgart eine Weltmeisterschaft über die Bühne gegangen, bei der eine 16-Jährige gewann. Stellt sich nur die Frage, ob es immer Englisch sein muss. Dann doch lieber das deutsche Wort Arschbombenwettbewerb.

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