Stadtplaner bewertet angekündigte Förderung

4,9 Millionen Euro seit 2015 für Leester Ortskernsanierung

Mit der Auszahlung der Fördersumme von 800.000 Euro aus Landesmitteln kann Weyhe verbindlich rechnen. Diese Nachricht überbringt der Landtagsabgeordnete Volker Meyer Bürgermeister Frank Seidel.  
Foto: Büro Volker Meyer
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Mit der Auszahlung der Fördersumme von 800.000 Euro aus Landesmitteln kann Weyhe verbindlich rechnen. Diese Nachricht überbringt der Landtagsabgeordnete Volker Meyer Bürgermeister Frank Seidel.
  • Sigi Schritt
    vonSigi Schritt
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Weyhe – Das Land Niedersachsen schreibt sein Städtebauförderprogramm fort und stellt 800.000 Euro für das „Sanierungsgebiet Ortskern Leeste bereit“ (wir berichteten). Eine entsprechende verbindliche Nachricht hatte kürzlich der Landtagsabgeordnete Volker Meyer Bürgermeister Frank Seidel übermittelt.

Was aber bedeutet das für die Gemeinde? Eine Antwort auf diese Frage gibt der Stadtplaner Christian Silberhorn auf der Homepage der Gemeinde: Der Stadtplaner sieht in der Zusage für die Städtebauförderung im vollen beantragten Umfang ein „deutliches positives Signal“ auch für die kommenden Jahre. Die jetzt zugesprochenen Mittel sollen zwischen 2021 und 2024 investiert werden. Im Programmzeitraum seit 2015 sind bislang schon Fördergelder in Höhe von gut 4,9 Millionen Euro für die Sanierung des Ortskerns von Leeste bewilligt worden, informiert die Gemeinde.

Eine ganze Reihe von Projekten wurden und werden über diese Mittel finanziert: die Planung der Neugestaltung des Henry-Wetjen-Platzes, die Ansiedlung des Augenzentrums, der Realisierungswettbewerb „Kultur- und Bildungszentrum Leeste“ mit Bibliothek und Volkshochschule (VHS), die Planung und Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes mit dem Abbruch des Futtermittelwerkes und der Siloanlagen sowie der Ansiedlung eines Verbrauchermarktes.

Dazu zählt ebenso der Ankauf von Grundstücksflächen für die Verbesserung des öffentlichen Raums und für neue Fuß- und Radwegeverbindungen im Ortskern sowie die Planung des neuen Baugebietes „Südlich Henry-Wetjen-Platz“ mit Arealen für ärztliche Praxen und Gesundheitsdienstleister, Wohnen und zur Verbesserung der PKW-Stellplatzsituation im südlichen Teil des Sanierungsgebietes. Aktuelle Arbeiten: die Gestaltung des Bahnhofsumfeldes und der Umbau der Ladestraße. Außerdem wird das Gebiet „Südlich Henry-Wetjen-Platz“ mit der Parkplatzanlage für die Nutzungen am Henry-Wetjen-Platz erschlossen. Weiterhin laufen die Ausführungsplanung und die Vorbereitung der Ausschreibung „Kultur- und Bildungszentrum Leeste“, so die Gemeinde.

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