TSV Melchiorshausen plant ein Beachsoccerfeld auf seinem Sportplatz

Sandige Vorfreude

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Wo jetzt noch Unkraut rankt, soll bald neuer Sand für ein Beachsoccerfeld aufgeschüttet werden. TSV-Jugendleiter Herwig Sündermann sucht dafür noch Sponsoren.

Melchiorshausen - Von Philipp Köster. „Da freuen sich alle drauf – von der Ersten Herren bis zur G-Jugend.“ Herwig Sündermann, Jugendleiter beim TSV Blau- Weiß Melchiorshausen, reibt sich schon die Hände, wenn er an den Sommer denkt. Denn voraussichtlich nach den großen Ferien sollen sich die Fußballer auf einem waschechten Beachsoccerfeld vergnügen, dem ersten weit und breit.

Neben den Umkleiden auf dem Sportnebenzentrum befindet sich eine unansehnliche Hügelfläche. Gräser haben sich durch den Sand gearbeitet, Kaninchen Löcher gegraben. Nur zwei Stangen erinnern daran, dass hier früher Beachvolleyball gespielt wurde. „Sonntags trafen sich Vereinsmitglieder zum Volleyball, bei Kaffee und Kuchen“, erinnert sich Sündermann, seit vielen Jahren eine bedeutende Triebfeder im Club.

Doch mit der Zeit ist der Platz in Vergessenheit geraten. Das soll bald anders werden. Rund 8000 Euro müssten die Melchiorshauser für das Beachsoccerfeld ausgeben. Spezieller Sand muss her, dazu Banden und Tore. Die Stangen für das Volleyballfeld sollen bleiben, um auch diese Sportart weiter betreiben zu können. Beachtennis soll dort ebenfalls möglich sein. Für die Finanzierung hoffen die Akteure auf Sponsoren, den Kreissportbund und die Gemeinde.

Fußball und anderer Sport auf Sand dienten der Koordination und der Kondition. „Jaana Fiedel, unsere Physiotherapeutin der Ersten Herrenmannschaft, schreit auch schon Hurra“, sagt Sündermann. Sie erhoffe sich durch Übungen auf Sand eine weitere Minimierung von Verletzungen.

Aber nicht nur die Kicker dürfen auf das Feld, allen Sparten soll der Sandplatz künftig offen stehen. Die abteilungsübergreifende Nutzung der Vereinsmöglichkeiten hat beim TSV Herwig Sündermann zufolge ohnehin Tradition. So werde auch das sogenannte Air Track, eine etwa 20 Meter breite elastische, luftgefüllte Sprung- und Flächenbahn, von vielen Aktiven aus unterschiedlichen Sparten genutzt, nicht nur von den Trampolinturnern.

Im Sommer wird auf dem Hauptplatz übrigens die vom Gemeinderat im Spätherbst bewilligte Beregnungsanlage unter dem Grün installiert. „Der Rasen wird aber erst ein Jahr später erneuert.“ Das sei das Ergebnis eines Gesprächs am Donnerstag im Rathaus gewesen. Die Verschiebung aber auch sinnvoll, damit die neue Spielfläche auch gut anwachsen könne.

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