Mehrere Tausend Euro Schaden an Kirchweyher Schulen

Mutmaßliche jugendliche Vandalen ermittelt

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Mediengruppe Kreiszeitung

Von Sigi Schritt und Philipp Köster - . Staatsschutz, Polizei und Verwaltung beschäftigen sich mit zahlreichen Vandalismusschäden an Grund- und Gesamtschule in Kirchweyhe. Unter anderem sind Scheiben an Buswartehäuschen ebenso zerstört worden wie Fensterglas der KGS. Polizeichef Johann-Dieter Oldenburg schätzt die Schäden auf mehrere Tausend Euro. Inzwischen scheinen die Verantwortlichen aber ermittelt worden zu sein, wie Bürgermeister Andreas Bovenschulte gestern Abend im Bauausschuss mitteilte.

Die Schmierereien überdecken eine Graffiti-Wand an der KGS Kirchweyhe.

Unbekannte hatten an Himmelfahrt und am Wochenende diverse Graffiti mit unterschiedlichen Farben ans Amphitheater der KGS gesprüht, aber auch an Fensterscheiben, Türen und Wänden. Bei der Grundschule kletterten die mutmaßlichen jugendlichen Täter auf ein Dach, beschädigten dabei einen Blitzableiter und sprühten in etwa sieben Meter Höhe ihre Zeichen an die Wände. Sie ließen die Turnhalle ebenso wenig aus, wie Glastüren und ein Backsteingebäude. Dort sprühten sie sogar ein Hakenkreuz auf die Oberfläche.

Die Schmierereien überdecken eine Graffiti-Wand an der KGS Kirchweyhe.

Dass eine Bank im Teich des Innenhofs der KGS gelandet sei, darüber könne man vielleicht noch hinwegsehen, sagte KGS-Direktorin Karin Busch, doch die anderen Schäden und auch die Schmierereien hätten eine „neue Qualität“. „Die Häufung der Vorfälle ist inakzeptabel“, hatte Bovenschulte am Dienstagabend im Sozialausschuss gesagt. „Das hat mich persönlich geärgert.“ Er hatte angekündigt, die Taten strafrechtlich aufgeklärt wissen zu wollen und anschließend zivilrechtlich die Täter oder die Eltern zur Kasse bitten. „Wir werden jeden einzelnen Cent geltend machen.“ Es gebe in diesem Fall weder Milde noch ein Pardon noch Toleranz. Außerdem hatte er eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro ausgelobt.

Hatte KGS-Rektorin Busch dieser Zeitung gestern tagsüber mitgeteilt, dass es schon erste Ermittlungserfolge gebe, sie sich aber zum laufenden Verfahren nicht weiter äußern wolle, wurde Bovenschulte abends im Bauausschuss konkreter: Einer E-Mail vom Nachmittag von Busch an ihn zufolge hätten zwei Lehrer die Namen der mutmaßlichen jugendlichen Täter der Polizei zugespielt. Die Pädagogen wollten auf die Belohnung verzichten, die Recherche der Verursacher gehöre zu ihrem Dienst- und Verantwortungsbereich.

Vandalismus in Kirchweyhe

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