Auftritt im Jugendhaus Trafo 

Mehr als 4 500 Zuschauer sehen Musikvideo von Weyher Band Vanol

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Bei ihnen steht der Spaß im Vordergrund: die Jungs von Vanol.

Weyhe - Die Gruppe Vanol hat sich im Herbst 2015 gegründet. Ihr gehören die Fünft- und Sechstklässler And_¥ou, Henk, Lukas, Niklas, Kian und Noah an. Seit Anfang 2016 probt die Band in der Musikschule Rothaus mit dem Musiklehrer Elmar Schmidt.

Am Mittwoch tritt die Band im Rahmen des „School’ Out Concert“ im Jugendhaus Trafo auf und teilt sich die Bühne mit Hero Generation aus Bremen sowie mit Friday aus Syke. Das Konzert beginnt um 20.30 Uhr. Sigi Schritt wollte mehr über die Band wissen und fragte nach. 

Wie lange spielt ihr Instrumente?

Henk: Kian, Niklas und ich spielen schon seit drei bis vier Jahren. Noah ist seit rund einem Jahr mit Bass dabei.

Wie kam es zur Bandengründung?

And_¥ou: Vor ungefähr vier Jahren hatten Henk, ich und Lukas uns getroffen, um Musik zu machen. Kurz darauf stieß auch Niklas dazu. Aus den Treffen wurde eine Regelmäßigkeit. Unserer Eltern hatten die Idee, ob nicht ein Musiklehrer uns coachen könnte. Da wir zum Teil schon bei Rothaus Unterricht hatten, nahm sich Elmar Schmidt rasch uns an und begann mit uns, an unseren Musikideen zu feilen.

Wie beschreibt ihr eure Musik?

Kian: Alternative Rock.

In der KGS habt ihr den Fünf-Minuten-Wettbewerb gewonnen - wie war das Gefühl?

Lukas: Das hat richtig Spaß gemacht zu gewinnen. Wir waren auch überrascht, da wir gute Mitstreiter hatten.

Mehr als 4500 Menschen haben sich auf Youtube das Musikvideo „Überadrenaliert“ angesehen - wie wichtig sind solche Videos?

Niklas: Diese Videos sind heute sehr wichtig, um einfach einen Bekanntheitsgrad zu erreichen. Das geben die neuen Medien einfach her.

Wichtiger als Auftritte?

Niklas: Nein – die Auftritte sind wichtiger. Da bekommt man halt ein richtiges aktuelles Feedback.

Viele Schüler freuen sich, schulfrei zu haben. Ihr habt den Hattesohltrakt der KGS bewusst fürs Video ausgesucht. Wieso habt ihr euch für diesen Ort entschieden?

Henk: Schule bedeutet Stress und Anstrengung. Einfach, um den Gegensatz darzustellen – also überadrenaliert die Freizeit zu genießen. Es ist ein Gegenpol zum Schulalltag.

Schreibt ihr die Stücke selbst?

Henk: Ja. Die Texte schreiben Henk, And_¥ou und Lukas. Es ist auch schon vorgekommen, dass es eine Melodie als Grundlage gab, und während der Proben bei Rothaus wird die Melodie dann weiterentwickelt.

Wie oft probt ihr?

And_¥ou: Einmal in der Woche.

Würdet ihr gerne mehr üben?

Niklas: Ja, nur manchmal ist es schwer, alle sechs am Wochenende unter einen Hut zu bekommen.

Welche musikalischen Vorbilder habt ihr?

Alle: Linkin Park, Cro, OMFG

Wo würdet ihr gerne mal auftreten?

Lukas: Auf der Breminale und dem Reload-Festival.

 Was sagen eure Mitschüler zu eurem Erfolg?

Henk: In den Klassen ist es kein großes Thema – aber etwas neidisch schauen sie auf den Youtube-Kanal.

Welche musikalischen Ziele verfolgt ihr?

Kian: Einfach weitermachen. Der Spaß steht bei uns im Vordergrund.

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