Positives Fazit

Verbraucherzentrale Bremen berät seit fünf Jahren in Weyhe

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Werben für eine kostenlose Gebäudecheck-Aktion: Annabel Oelmann (r.) und Inse Ewen (l.) von der Verbraucherzentrale sowie Wirtschaftsförderer Dennis Sander (2.v.l.) und Bürgermeister Andreas Bovenschulte.

Weyhe - Von Sigi Schritt. Die Bremer Verbaucherzentrale schreibt mit ihrer Energieberatung in Weyhe weiter an ihrer Erfolgsgeschichte, die vor fünf Jahren begonnen hatte.

Die promovierte Wirtschaftsjuristin Annabel Oelmann vom Vorstand und Regionalmanagerin Inse Ewen haben am Donnerstag zusammen mit Bürgermeister Andreas Bovenschulte und Wirtschaftsförderer Dennis Sander ein positives Fazit gezogen.

Die Kooperation über die Landesgrenzen hinweg habe sich sehr gut entwickelt, blickt Inse Ewen zurück. Es stünden pro Beratungstag an jedem ersten Dienstag nur fünf Termine für Interessenten zur Verfügung. Da sich die Anmeldezahlen laut Even im Vergleich zum vergangenen Jahr verdreifacht hätten, überlegt der Vorstand der Verbraucherzentrale, die Fachleute für zusätzliche Beratertage in die Wesergemeinde zu entsenden. 

„Wir möchten am liebsten jeden Weyher erreichen“, sagt Annabel Oelmann. „Neben der persönlichen Beratung werden die Hausbesuche gebucht. Ob es um die Optimierung der Heizungsanlage, die Überprüfung der Solaranlage oder die Einschätzung des Strom- und Heizenergieverbrauchs geht, die Energiecheck-Angebote können kostengünstig weiterhelfen.“

Geringer Eigenanteil für die Verbraucher

Fünf bis maximal 40 Euro ist der Eigenanteil, den die Verbraucher aufbringen müssen. Den Rest der Kosten steuert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie dazu. Für die Gemeinde ist der Service mit Blick auf den Haushalt laut Bürgermeister Bovenschulte „neutral“. Die Verwaltung stelle lediglich Räume zur Verfügung.

Das Thema „Geld sparen“ gehe jeden etwas an. Die Regionalmanagerin glaubt, dass viele Weyher ihre Rechnungen senken könnten. Gut ein Drittel der gesamten Energiekosten eines Haushalts macht der Stromverbauch aus. Manchmal hilft es schon, den Gefrierschrank nach vielen Jahren abzutauen oder die Glühbirnen durch LED-Lichter zu ersetzen, lauten ihre schnell umsetzbaren Tipps. In einigen Fällen sei es auch ratsam, Haushaltsgeräte durch effizientere zu ersetzen.

Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungen grundsätzlich kostenfrei.

Die langjährige Kooperation möchten Verbraucherzentrale und Gemeinde mit einer Aktion feiern: Die ersten fünf Hauseigentümer, die einen Termin für eine Energieberatung vereinbaren, können einen Gebäudecheck im Wert von 226 Euro gewinnen. Den für die Bürger nur fälligen Eigenanteil in Höhe von 20 Euro übernimmt die Gemeinde, kündigt Wirtschaftsförderer Dennis Sander an.

Terminvereinbarungen unter Ruf 04203/71 276.

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