„Pflanze ist wunderbar lang gewachsen“

Die Maisernte läuft in Weyhe auf Hochtouren

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In der Leester Marsch gibt es Lehmboden, der Wasser speichert. Dort kann sich der Mais noch entwickeln. 

Weyhe - Von Sigi Schritt. Die Maisernte läuft auf Hochtouren. „Wir konnten in diesem Jahr früher als üblich beginnen“, sagt Stephan Rendigs, Geschäftsführer des Maschinenrings Weyhe, Bassum und Umgebung und zieht ein erstes positives Fazit: „Die Pflanze ist wunderbar lang gewachsen. Ob es eine gute Ernte wird, bleibt abzuzwarten.“

Für ein gutes Ergebnis sei die Qualität entscheidend, erklärt er. Die könnte allerdings gelitten haben, weil zuletzt der notwendige Regen gefehlt hat. Deshalb sei die Pflanze „voreilig abgereift“.

Die Pflanzen sind hochgewachsen.

„Mais mag es warm und feucht.“ Bis auf die vergangenen Wochen habe die Pflanze im Sommer also ideale Wachstumsbedingungen gehabt. Die Landwirte hatten allerdings nicht damit gerechnet, als sie ihren Mais Anfang Mai in den Boden eingebracht hatten, sagt Rendigs. „Üblicherweise geschieht dies nämlich immer Mitte April.“ Der Geschäftsführer begründet die diesjährige Ausnahme. Es sei zu dieser Zeit kalt und feucht gewesen.

Jörg Wagenfeld aus Leeste, Weyher Bezirkssprecher des Landvolks Mittelweser, glaubt an eine gute Ernte. Er hat Mais auf Sandböden stehen und ist optimistisch.

Doch erst durch die Analyse einer Futterprobe in der Maissilage kann die diesjährige Qualität beurteilt werden, so Rendigs.

Zurzeit schneiden Häcksler die Pflanze vollständig ab. Landwirte verwenden die Silage sowohl als Futter für Rinder als auch für die Bestückung von Biogasanlagen.

Wenn in zwei bis drei Wochen die Mähdrescher auf den Feldern erneut Kreise ziehen, gehen die Landwirte auf Körnerjagd. Der Inhalt der Kolben ist laut Rendigs für die Geflügel- und Schweinemast bestimmt.

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