Die Weyher Jugendfeuerwehren bieten ein buntes Programm

Mädchen und Jungen spielen mit dem Feuer

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Unter Aufsicht der Brandschützer löschen die Kinder ein Feuer. 

Dreye - Mit einer mächtigen Bugwelle rauschte das Löschboot der Ortsfeuerwehr Dreye am Samstagnachmittag in den Dreyer Hafen. An Bord saßen mehrere begeisterte Kinder, die sich für die Ferienkistenaktion der Gemeinde-Jugendfeuerwehr angemeldet hatten. An Land warteten bereits die nächsten Passagiere, denn insgesamt 16 Mädchen und Jungen waren gekommen, um sich über die Arbeit der Brandschützer zu informieren in der Hoffnung, einige spektakuläre Aktionen zu erleben.

Die Bootsfahrt auf der Weser war nur eine davon. Das Team um den stellvertretenden Gemeindejugendfeuerwehrwart Philipp Neumann hatte Betreuer aus allen Ortsfeuerwehren zusammengetrommelt, die auch einen Teil ihrer Fahrzeuge und Geräte mitgebracht hatten. Dazu zählte der Feuerlöschtrainer, an dem die Kinder aus gebührender Entfernung und in entsprechender Schutzkleidung selbst hantieren durften. Sie löschten ein Feuer, erlebten in den Flammen platzende Spraydosen und erfuhren, dass ein Sprühnebel beim Löschen wirkungsvoller ist als ein Wasserstrahl.

„Wir haben heute doppelt so viele Teilnehmer wie vor einem Jahr“, berichtete Pressewart Marcel Balk. Er vermutete, dass die Kinder sich ganz bewusst für diesen Programmpunkt in der Weyher Ferienkiste gemeldet hatten. Philipp Neumann hofft, dass die Aktion dazu beitrage, dass sich die Zahl der Mitglieder in den sieben Weyher Jugendfeuerwehren nach den Sommerferien wieder erhöht, nachdem zu Jahresbeginn erneut mehrere Jugendliche in den aktiven Dienst gewechselt waren.

Lennart und Kevin wollen sich jedenfalls bei der Jugendfeuerwehr in Leeste anmelden. Aus 30 Metern Höhe hatten sie einen Blick über die Umgebung gewagt, die Boote auf der Weser verfolgt und dabei festgestellt, dass sowohl das Weserstadion gar nicht so weit weg ist, als auch vertraute Gebäude wie die Felicianuskirche, den Bremer Dom und die Eisenbahnbrücke erkannt.

Vorsichtig dirigierte Nico Jakob den Korb am Mast der Hebebühne der Leester Feuerwehr im Kreis, ehe er den Ausleger langsam wieder senkte und ihn zum Schluss noch einmal weit ausfuhr, um den Korb über das Wasser des Dreyer Hafens zu schieben. „Das hat Spaß gemacht“, bedankten sich die beiden Jungs bei Nico, als der ihren Sicherheitsgürtel vom Korb löste und die Tür öffnete.

Zum Abschluss der Aktion nahmen Betreuer und Gäste im improvisierten Imbiss Platz und vertilgten Bratwürste. 

bt

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