Lions Club baut Budenstadt auf dem Marktplatz auf

Löwen wollen Weinfest mit etwas Streetfood kombinieren

+
Freuen sich auf das Weinfest: Vize-Bürgermeister Frank Seidel und die Löwen Hans-Heinrich Meier, Walter Rohenkohl, Jörn Krehl, Jürgen Lemmermann und Gründungspräsident Wolfgang Weseler (v.l.n.r.).

Weyhe - Von Sigi Schritt. Im 25. Jahr seines Bestehens will der Lions Club Bremer Süden auf dem Kirchweyher Marktplatz das größte Weinfest in seiner Geschichte organisieren. „Das Wetter wird gut, und wir erwarten an zwei Abenden jeweils ein volles Haus“, kündigt Walter Rohenkohl, Weinfestkoordinator der Löwen, an. Der Lions Club rechnet mit mehr als 5 000 Gästen, die am Freitag und Samstag, 17. und 18. August, in der Zeit von 17 Uhr bis Mitternacht in die gute Stube der Wesergemeinde strömen.

„Es ist ja nicht nur ein Weinfest. Was viele gar nicht wissen, ist, dass das Fest auch die größte eigenständige Charityveranstaltung in Weyhe ist“, ergänzt der Löwen-Sprecher Jürgen Lemmermann. Mit dem Erlös unterstützt die Organisation nach eigenen Angaben unbürokratisch Menschen in Notlagen.

„Das Fest wird immer größer“, ergänzt Lemmermann. Das sei der Grund, weshalb es längst nicht mehr ausreicht, dass nur alle 28 Mitglieder des Clubs – der Bürgermeister Andreas Bovenschulte zählt übrigens auch dazu – anpacken. Auch die Partnerinnen, die Kinder und andere Familienmitglieder sind gefragt und arbeiten laut Lemmermann ehrenamtlich an den Vorbereitungen mit.

Jürgen Lemmermann, Walter Rohenkohl sowie Jörn Krehl und Wolfgang Weseler erläutern, wie die Budenstadt entsteht und auf was sich die Besucher freuen können. Die Löwen platzieren auf dem Marktplatz insgesamt vier Weinstände, einen Stand für Bier und alkoholfreie Getränke sowie eine Anlaufstelle für Brezel. Die Küche der Besucher kann also kalt bleiben, denn die Löwen wollen – und das ist neu – variantenreich auftischen: In einem Zelt wird Flammkuchen und Bratwurst serviert, in einem anderen gibt es Pasta mit Garnelenspießen. Die Löwen reichen dazu eine leichte Zitronensoße. Als Ergänzung bieten sie ein Zitronensorbet an. „Wir wollen das Event Richtung Streetfood erweitern“, so Lemmermann, deshalb sei außerdem der vom Event Summer in the City bekannte Verkaufswagen mit von der Partie. Allerdings stehe das Angebot noch nicht fest.

„Unsere Freunde aus Goor in Holland besuchen uns und bieten Käsespezialitäten an“, so Rohenkohl.

Erneut wollen die Löwen während des Festes an einem Stand Brezel anbieten. 

Freunde des Rebensaftes haben erneut die Qual der Wahl: Insgesamt 35 Weine sind laut Jörn Krehl im Angebot. „Bei diesen Temperaturen ist sicher Weißwein und Rosé gefragt“, sagt das Lions-Mitglied. Als Inhaber einer Weinhandlung verfüge Krehl über das entsprechende Fachwissen, um eine ausgewogene Mischung anzubieten, sagt Rohenkohl erfreut, einen Experten in der Runde zu haben. Die deutschen Rebensäfte stammen aus den Anbaugebieten Rheinhessen, Mosel, Pfalz, Baden und Franken, die internationalen Weine aus Frankreich, Spanien, Italien und sogar aus Südafrika.

Auch wenn das Fest zu den größten Events in Weyhe zählt, gehe es doch sehr familiär zu, sagt Rohenkohl. Anders als Veranstaltungen in Bremen oder anderen Städten ist der Platz überschaubar und ganze Straßenzüge und Vereine verabreden sich, um für den guten Zweck Speisen und Getränke zu verzehren. Nachhaltigkeit sei für die Löwen wichtig: Auf Plastikbecher verzichten sie: Die Gäste trinken aus Gläsern. „Wir spülen“, so Rohenkohl.

Um das Fest abzurunden, sorgen ein Blasorchester, eine Band und ein DJ für den musikalischen Hintergrund. Im Verlauf eines Abends soll auch eine Weinkönigin gekürt werden. Die Löwen empfehlen außerdem, kräftig Lose im Rahmen einer Tombola zu kaufen.

Über die Summen, die als Erlöse in die Kasse des Fördervereins fließen, schweigt der Club. „Wir helfen da, wo es nötig ist“, so Rohenkohl. Das seien insgesamt mehrere hundert Familien.

Vize-Bürgermeister Frank Seidel sichert die Hilfe der Gemeinde zu. Außerdem berichtet er, dass sein Fußballteam auch einmal von der Löwen-Hilfe profitiert hat. „Vor etwa drei Jahren wollte ich mit meinem B-Jugend-Team zu einem Fußballcup ins Ausland. Spieler konnten nicht mit, weil sie kein Geld dafür hatten. Ich rief die Lions an. Kaum aufgelegt, schon war das Geld auf dem Konto, und die jungen Kicker konnten mit“, erinnert sich Seidel.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

La Strada in Rotenburg - der Sonntag

La Strada in Rotenburg - der Sonntag

jbs-Maisfeldfete - der Oldieabend

jbs-Maisfeldfete - der Oldieabend

28. Jugend-Kart-Slalom in Martfeld 

28. Jugend-Kart-Slalom in Martfeld 

jbs-Maisfeldfete in Westeresch - Teil 2

jbs-Maisfeldfete in Westeresch - Teil 2

Meistgelesene Artikel

Nächtlicher Einbruch in Seniorenheim - Täter gestellt 

Nächtlicher Einbruch in Seniorenheim - Täter gestellt 

20-jähriger Radfahrer bei Unfall schwer verletzt - Autofahrer flüchtet

20-jähriger Radfahrer bei Unfall schwer verletzt - Autofahrer flüchtet

AMC feiert Sonntag 60-jähriges Bestehen

AMC feiert Sonntag 60-jähriges Bestehen

Erstmals Kinderanimation zum Start des Brokser Markts

Erstmals Kinderanimation zum Start des Brokser Markts

Kommentare