Lions-Mitglieder blicken auf ein erfolgreiches Jahr und haben wieder Mittel, um zu helfen

Kandidatinnen für die nächste Wahl zur Weinkönigin dürfen sich bei den Löwen melden

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Die Lions-Mitglieder Friedhelm Stellet, Jochen Langstädtler, Jürgen Lemmermann und Bernhard Funk (v.l.) haben eine Auswahl an Dankeskarten mitgebracht, die als Reaktionen auf ihre Arbeit eingegangen sind.

Kirchweyhe - Von Sigi Schritt. Der Lions-Club Bremer Süden will wieder Menschen in Not helfen und hat durch Herbstmarkt-Tombolaerlöse und das Weinfest auch künftig die Mittel dazu. „Es war angesichts der Besucherzahlen und vom Ertrag eine der erfolgreichsten Veranstaltungen, die wie je organisiert hatten.“ Das verkündeten beim Jahresrückblick der Präsident Bernhard Funk und der Vorsitzende des Fördervereins, Jochen Langstädtler. Ihr Club verfolgt das Hauptziel, Weyher Familien in Not zu unterstützen. Oft bekommt er Post mit Briefen voller Worte, die Dankbarkeit ausdrücken. Einige davon haben Clubsekretär Friedhelm Stellet, Pressesprecher Jürgen Lemmermann, Bernhard Funk und Jochen Langstädtler mitgebracht. „Danke für den Kühlschrank und den Herd“ heißt es etwa auf einer Kinderzeichnung, die Bernhard Funke in den Händen hält. Neben den Küchengeräten sind unter anderem auch ein Weihnachtsbaum und ein Löwe zu sehen. „Das Bild rührt uns an. Solche Zuschriften aus tiefster Dankbarkeit motivieren uns, weiterzumachen“, so Funk. Jochen Langstädtler hat außerem ein Plakat mitgebracht, das die Klasse 2c der Ganztagsgrundschule Lahausen gemalt hatte. „Wir haben für sie Arbeitsmaterial finanziert, um ihre Selbstsicherheit zu fördern.“

„Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf lokaler Ebene. Wir unterstützen aber auch Projekte in Deutschland und im Ausland“, berichtet der Präsident. Die Hilfe umfasst nicht nur die Anschaffung eines neuen Herds oder eines Kühlschranks, sondern sei erheblich vielfältiger. Es gehe beispielsweise darum, dass Kinder zu Weihnachten Geschenke bekommen und bedüftige Jugendliche finanziell unterstützt werden, wenn andere Stellen sich für nicht zuständig erklären. Aber auch eine Weihnachtsfeier mit der Bahnhofsmission organisieren die Lions. Wie die Löwen berichten, stehen sie im engen Kontakt mit örtlichen Sozialarbeitern, Lehrern und Schulleitungen. „Auf diesem Weg erfahren wir, wo der Schuh drückt“, so Funk. Es gibt aber auch andere Wege: In diesem Jahr erhielten die Löwen beispielsweise einen Hilferuf aus Nepal. Ein Weyher bat für einen Studenten, der dort nach einem Erdbeben Menschen unter die Arme greifen wollte, für eine Direkthilfe um Geld. „Wir haben die Summe überwiesen. Der junge Mann gründete damit eine Organisation und berichtete später in einem Vortrag und in einem Film über sein Engagement.“ So etwas funktioniere nur über Treu und Glauben, sagt Stellet.

Für das kommende Jahr planen die Lions-Mitglieder wieder ein Weinfest. Das soll am Freitag und Sonnabend, 19. und 20. August, über die Bühne gehen.

Allerdings haben sie eine Neuerung geplant: Sie möchten eine Weinkönigin küren, die sich während der Veranstaltung einer Jury und dem Publikum stellt. Die Kandidatinnen müssen zum Zeitpunkt des Festes mindestens 18 Jahre alt sein. Zu diesem Thema wollen die Löwen im nächsten Jahr separat informieren. Friedhelm Stellet nimmt bereits jetzt Interessensbekundungen per E-Mail an: fsj@stellet.eu.

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