Jürgen Lemmermann will an die Erfolge anknüpfen

Lions Club: Voller Einsatz für Familien in Not

Von Walter Rohenkohl (60, 3.v.l.) hat Jürgen Lemmermann (68, 2. v.l.) das Präsidentenamt übernommen. Ihm zur Seite stehen Sekretär Friedhelm Stellet (79, l.) und Martin Weniger (52) als Vorsitzender des Fördervereins. - Foto: Schritt

Weyhe - Von Sigi Schritt. Sich für andere einzusetzen, insbesondere für Menschen in Not, sei eine „erfüllende Aufgabe“. Das hält auch jung, sagt Jürgen Lemmermann, Pressesprecher des Lions Clubs Bremer Süden. Vor einem Jahrzehnt war der ehemalige Pressesprecher der Bremer Straßenbahn AG zu den Löwen gestoßen, seit Monatsbeginn ist er ihr neuer Präsident. Der 68-Jährige aus Lahausen hatte das Amt von Walter Rohenkohl übernommen.

Den Wechsel des Führungsstabs haben die Löwen zum Anlass genommen, auf das vergangene Jahr zurückzublicken. Rohenkohl, der nun die obligatorische Rolle des sogenannten Past-Präsidenten einnimmt, thematisiert mit Freude seine zwölfmonatige Amtszeit.

Es sei den Löwen gelungen, durch das Weinfest Einnahmen zu bekommen, die wiederum notwendig seien, um unbürokratische finanzielle Hilfe zum Beispiel für Weyher Familien in Not zu leisten, so Rohenkohl. Damit unterm Strich Geld übrig bleibe, müssen viele Menschen zum Marktplatz kommen, um die edlen Tropfen zu trinken. Für Rohenkohl war es schwierig zu schätzen, wie viele Gäste die Lions tatsächlich bewirtet hatten. Er schätzt, dass pro Tag bis zu 5000 Besucher die Veranstaltung des Clubs aufgesucht hatten, um mit den Mitgliedern bis spät in die Nacht zu feiern. Eine Neuauflage des Festes soll es am Freitag und Sonnabend, 18. und 19. August, geben, kündigte der neue Präsident an. Details zur Organisation folgen zu einem späteren Zeitpunkt, sagt Lemmermann.

Weihnachtshilfe für 300 Mädchen und Jungen

In den vergangenen zwölf Monaten hat der Club den Kauf von Waschmaschinen ebenso finanziert wie Herde für die Küche und Instrumente für eine Krankenhausschule. „Die Weihnachtshilfe für 300 Mädchen und Jungen war sehr erfolgreich“, so Rohenkohl. „Das war ein Rekord“, so Rohenkohl. Normalerweise sind es 150 bis 200 Kinder, die eine finanzielle Zuwendung bekommen. Damit das Geld die erreichen, die es benötigen, arbeitet der Lions Club eng mit mehreren Sozialträgern, der Gemeinde und auch mit den Kooperativen Gesamtschulen Leeste und Kirchweyhe zusammen. „Die liefern uns die Namen, die wir dann abgleichen und verteilen dann unsere Spende.“

Eine weitere Aktion, für die sich die Löwen ins Zeug legen, ist die Weihnachtsfeier in der Bremer Bahnhofsmission, die der Club Bremer Süden seit Jahren ausrichtet.

Dass die Löwen ihre Tombola nicht mehr auf dem Herbst-, sondern seit diesem Jahr auf dem Frühjahrsmarkt des Weyher Gewerberings veranstalten, sei bei den Unternehmern gut angekommen, hieß es. Es sei auch nicht glücklich gewesen, dass die Löwen auf dem Markt in Konkurrenz mit den Geschäftsleuten treten, die ebenfalls eine Tombola organisieren, räumt Lemmermann ein. Der Lahauser will an die Erfolge anknüpfen und freue sich auf sein Amtsjahr, dass er – wie er es formuliert – „unter Freunden“ verbringt. Nur weil der innere Zusammenhalt des Clubs fröhlich und freundlich sei, könnten die 31 Mitglieder im Alter zwischen 40 und 80 Jahren die Arbeit stemmen, die notwendig sei, um Großveranstaltungen auf die Beine zu stellen. „Die Mitglieder des Lions Clubs bilden eine Gruppe von Menschen verschiedener Berufe, die sich zum Wohl der Mitmenschen einsetzen.“ Die Stunden schreibe niemand auf, so Lemmermann.

„Wer im Büro sitzt, hängt vielleicht eine halbe Stunde dran, um die Arbeit für den Club zu erledigen“, berichtet Martin Weniger.

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