Lions-Club Bremer Süden: Neuer Präsident Bernhard Funk tritt heute Amt an

Hilfe für Familien und Kinder in Not bleibt Schwerpunkt

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Die Lions Herbert Jung und Bernhard Funk (v.l. sitzend) sowie Jochen Langstädtler und Jürgen Lemmermann (o., v.l.) blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

Weyhe - Von einem „sehr erfolgreichen Jahr“ hat gestern der scheidende Präsident des Lions-Clubs Bremer Süden, Herbert Jung, berichtet. Er gab den Chef-Wimpel symbolisch an seinen Nachfolger, Bernhard Funk (58), weiter, der seit heute im Amt ist.

Der neue Präsident ist erst vor drei Jahren aus dem Ruhrgebiet nach Kirchweyhe gezogen. Der 58-Jährige Unternehmer hat sich mit einer Firma, die unter anderem Projektmanagement- und Marketing-Lösungen anbietet, selbstständig gemacht. Funk hatte zuvor unter anderem als Marketingchef eines Energieversorgers fungiert.

Am Gesamtkonzept, in dem insbesondere die Hilfe für notleidende Kinder und Familien vorgesehen ist, will Funk nicht rütteln. Der Club hatte im Jahr 2011 – direkt oder indirekt – insgesamt 68 Kinder geholfen, im vergangenen Jahr waren es schon 244.

Funk kündigte an, dass der Club wieder ein Weinfest für die Zeit vom 14. bis 15. August organisiere, bei dem der holländische Partner-Club aus Goor Käse anbietet.

In seiner Rückschau berichtete der scheidende Präsident von „Veranstaltungen mit einer erfreulichen Besucherresonanz“, bei denen der Club und damit auch der dazugehörige, von Jochen Langstädtler geleitete Förderverein Geld eingenommen hat, um internationale, nationale und regionale Projekte zu fördern.

Die Clubmitglieder wollen zukünftig ihr Hauptaugenmerk auf die Aktion Weyher Familien in Not legen. Dazu hält insbesondere der Fördervereinschef Kontakt zu Schulen, Sozialarbeitern und der Gemeinde. Es geht um individuelle Hilfe: mal bezahlen die Löwen „neue Turnschuhe“, mal geben sie einen Zuschuss für eine Klassenfahrt, mal seien größere Anschaffungen notwendig. „Die vielen Dankesbriefe motivieren, weiterzumachen“, so Langstädtler.

Jung dankte den vielen Sponsoren, aber auch den Lebenspartnern und Helfern im Hintergrund, ohne die etwa ein Weinfest oder die Tombola auf dem Herbstmarkt nicht über die Bühne gegangen wäre. Die gefüllte Kasse des Fördervereins bilde die Basis, um unbürokratisch zu helfen, so Jung.

Der Club hat beispielsweise in den vergangenen zwölf Monaten ein Trinkwasserprojekt in Liberia ebenso finanziell unterstützt wie ein Bauprojekt in Nepal. Außerdem griff der Lions-Club der Bremer Matthäus-Gemeinde und der Bahnhofsmission bei der Aktion Weihnachtsfeier für Obdachlose unter die Arme. Diese Idee möchte der Club auch in Weyhe umsetzen und eine Weihnachtsfeier mit Geschenken für diejenigen ausrichten, die sich eine Feier nicht leisten können.

Außerdem hat der Club kürzlich seine Apfelbäume zurückgeschnitten, damit sie in den nächsten Jahren ordentlich Früchte tragen und Most bescherten, der für den guten Zweck verkauft werden kann.

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