Leester Weihnachtsmarkt an zwei Tagen rund um die Kirche

Der Weihnachtsmann lässt sich erstmals blicken

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Der Weihnachtsmann ist da: Am Sonnabend verteilte der Mann in Rot an der Leester Kirche die ersten Geschenke.

Leeste - Von Heiner Büntemeyer. Durch die zusätzliche Nutzung des gepflasterten Platzes vor dem neuen Gemeindehaus hat der Leester Weihnachtsmarkt noch mehr Atmosphäre bekommen. Zwischen den über 30 Buden gab es am Sonnabend und Sonntag mehr Platz als in den Jahren zuvor.

Trotzdem entwickelte sich hier, vor allem bei hereinbrechender Dämmerung und abends, ein sehr dichtes, gemütliches Flair. Besucher trafen sich an den Speise- und Getränkebuden, klönten miteinander und freuten sich über die Angebote.

Der Vorsitzende der Leester Werbegemeinschaft, Carsten Hauch, erinnerte bei der Eröffnung am Sonnabendnachmittag an die Zweifel, die es vor zehn Jahren gab, als erstmals auf dem Gelände an der Marienkirche ein Weihnachtsmarkt veranstaltet werden sollte. Heute würde man sich fragen, von welcher Art diese Zweifel gewesen sein könnten, denn hier passt inzwischen wirklich alles zusammen.

Hauchs Dank galt Michael Quittek, der sich in ganz besonderer Weise für diesen Markt engagiert habe. Den Besuchern wünschte Hauch auf dem Markt Momente des Innehaltens und der Besinnung. Dies sei gerade in der gegenwärtig turbulenten Zeit sehr wichtig.

Das besondere Flair des Marktes, die angenehme Atmosphäre, empfand auch Bürgermeister Andreas Bovenschulte, der sich bei allen bedankte, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hatten. In den kommenden Jahren seien Veränderungen zu erwarten, versprach er, denn der Henry-Wetjen-Platz werde baulich noch weiter entwickelt.

Bei der Eröffnung waren auch Pastor Holger Tietz, Küster Dieter Suhling und Kirchenvorstandsmitglied Günther Knief anwesend. Sie bummelten nach dem offiziellen Teil gemeinsam über den Markt und begegneten dabei auch dem Weihnachtsmann.

Weihnachtsmarkt in Leeste

Auffällig war, dass viele Buden von Schulen, Kindergärten, den Delme-Werkstätten und dem Förderverein der Marienkirche eingerichtet worden waren, in denen sich Eltern, Mitarbeiter, Erzieherinnen und Mitglieder ehrenamtlich zur Verfügung stellten, um Geld für gemeinnützige Zwecke einzunehmen.

Der optimale Standort für den Leester Weihnachtsmarkt an der Kirche bot örtlichen Musikgruppen und Chören eine wunderbare Gelegenheit für Konzerte, bei denen zusätzlich zum Stammpublikum auch Gäste zuhörten, die mit dem Besuch der Aufführungen den Weihnachtsmarktbummel besinnlich beenden oder nach dem Konzert noch einmal über den Markt schlendern wollten.

Das Musikprogramm in der Marienkirche eröffnete der Chor der Leester „Hundertwasser“-Grundschule mit dem Lied „Da ist ein Licht am Himmel. Ich kann es erst nur ahnen“. Er hatte außerdem einen „Weihnachtswünsche-Rap“ im Programm hatte.

Außerdem traten die Big Band der KGS Leeste mit Liedern aus Rock und Pop, das Blasorchester des TSV Melchiorshausen und der Gemischte Chor Leeste mit Konzerten auf, während der Posaunenchor am Sonntag vor dem Gotteshaus ein Platzkonzert gab.

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