Kleiderkammer befindet sich bereits an der Angelser Straße

Feuerwehr Leeste: Umzug für Mitte Juni geplant

In drei Wochen einsatzbereit: das Gerätehaus der Feuerwehr Leeste an der Angelser Straße. - Fotos: Schritt

Weyhe - Von Sigi Schritt. Die Leester Feuerwehr zieht am Sonnabend, 17. Juni, von der Ladestraße in ihr neues, zwei Kilometer entferntes Domizil an der Angelser Straße. Das hat Gemeindebrandmeister Bernd Scharringhausen am Dienstagabend in der Sitzung des Ausschusses Ordnung und Soziales berichtet.

Das Interesse am Gebäude sei groß. „Wir haben schon zahlreiche Besichtigungsanfragen.

Die Kleiderkammer sei bereits in den Neubau des Feuerwehrgerätehauses gezogen, und sogar einige teure Geräte hätten ihren Platz, berichtete der Gemeindebrandmeister. So verfüge die Ortswehr über einen besonderen Hochdruckreiniger. Eine Ölwanne wurde ebenso gesponsert wie eine Waschmaschine für die Atemschutzmasken. „Diese Kosten liegen im fünfstelligen Bereich. Das hätten wir uns nicht leisten können.“ Wer hinter den Gönnern steckte, ließ er allerdings offen.

Den Vertretern der SPD, CDU, Grünen und der FDP berichtete Scharringhausen weiter, dass das benötigte Hilfsleistungslöschfahrzeug kurz vor der Auslieferung stehe. Eine Abordnung kümmere sich beim Hersteller darum, wie die Ausrüstungsgegenstände für die Leester angeordnet werden sollen, so Scharringhausen.

Sein Stellvertreter Folkard Wittrock, informierte, dass die Alarm- und Ausrückordnung bereits für Supermärkte und „besondere Gebäude“ überarbeitet worden sei.

Moderate Wünsche 

In den drei zurückliegenden Kommandositzungen sei der Haushalt diskutiert und beschlossen worden. „Die Wünsche der Ortsfeuerwehren waren moderat, so Wittrock. Die Feuerwehr kann sich außerdem zur Alarmierung per Sirene und Meldeempfänger eine zusätzliche Komponente vorstellen. So könnte künftig ein Einsatzleiter beispielsweise mit einem Blick auf sein Smartphone feststellen, wer zur Einsatzstelle in welcher Frist kommen kann. 

Die Software gebe ebenso einen Überblick, wer eben nicht zur Einsatzstelle kommen kann. Die dafür benötigten Geräte könnten im Feuerwehrgerätehaus stehen, ein sogenanntes Back-up-System in Kirchweyhe. Weiterhin sprach der Vize-Gemeindebrandmeister das Thema Wärmebildkameras an. Mit der Beschaffung von drei Geräten eines Auslaufmodells könnte jede Ortswehr über eine solche Kamera verfügen.

Eine moderne Optik für das neue Gerätehaus.

Wittrock und Scharringhausen sprachen sich dafür aus, in absehbarer Zeit das Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren in Weyhe zu veranstalten. Obgleich die Anforderungen gestiegen seien, sei die Gemeindefeuerwehr in der Lage, nach Jahren erneut solch ein Event auf die Beine zu stellen, so Wittrock.

Das Gemeindefeuerwehrkommando lobte außerdem die Politik, die monatlichen Aufwandsentschädigungen anzuheben – es gibt mehr als 30 Positionen. So bekommen der Gemeindebrandmeister 260 Euro, sein Stellvertreter 200 Euro, ein Ortsbandmeister 110 Euro und dessen Stellvertreter 85 Euro. Ein Gerätewart bekommt als Grundbetrag 50 Euro.

Der Vorschlag der Liberalen Antje Sengstake, Feuerwehrmitglieder freien Eintritt fürs Freibad zu gewähren, sei überlegenswert. „Darüber denken wir noch mal nach“, so Wittrock.

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