Sanierung macht Fortschritte

KGS Leeste bekommt einen neuen Haupteingang

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Der neue Haupteingang befindet sich auf der Hofseite.

Leeste - Der Umbau der KGS Leeste befindet sich laut Architektin Tanja Remke gerade „in einer heißen Phase“. Die ersten beiden Bauabschnitte sind kurz vor ihrer Fertigstellung. Und der dritte ist vor einen Monat angelaufen. In der Schule geben sich derzeit 15 Handwerksbetriebe die Klinke in die Hand. Für Bürgermeister Frank Seidel Grund genug für eine Stippvisite in der Baustelle.

„Ich kenne die Schule noch von früher“, sagt er. Der Verwaltungschef zeigt sich beeindruckt. In Sachen Optik und Akustik habe die Schule einen großen Sprung gemacht. Die Unterschiede seien wie „Tag und Nacht“. Zusammen mit der Architektin und der Rathausmitarbeiterin Astrid Bruns macht er einen Rundgang durch die verschiedenen Abschnitte der Baustelle. Während ein Teil der neuen Klassenräume bereits von Zehntklässlern benutzt wird, wird in dem Areal für die Oberstufe, den Werk- und Musikräumen und den Räumen für das Lager noch letzte Hand angelegt. Dieser Abschnitt soll Anfang März zusammen mit dem Kulturforum und dem neuen Haupteingang – mit einer Verspätung von einem halben Jahr – übergeben werden. Grund für die monatelangen Verzögerungen waren Probleme mit den Gewerken Stahlbau- und Estrich-Arbeiten. Laut Architektin musste sogar ein Rechtsanwalt eingeschaltet werden. Remke ist sich sicher, dass bis zum Abschluss aller Arbeiten die Zeit aufgeholt wird.

Wenn die Bauabnahme im Februar positiv verläuft, könnten nach bisherigen Planungen Anfang März im Kulturforum die ersten Veranstaltungen über die Bühne gehen. Der Raum wird von Tageslicht durchflutet – dafür sorgt eine riesige, 40 Meter lange Glasfassade mit mehreren Außen- und Schiebetüren. Das Forum ist jetzt ein separater Raum mit insgesamt elf Öffnungen. Teilweise gelangen Gäste durch gläserne Doppeltüren in den Veranstaltungssaal. Die Bühne hat laut Remke das gleiche Industrieparkett bekommen, das auch in den Musik- und Werkräumen eingebaut wird. Das auf der Bühne bekommt derzeit noch den letzten Schliff und soll im Anschluss mit schwarzer Farbe gebeizt werden.

Bürgermeister Frank Seidel schaut sich mit Architektin Tanja Remke und Rathausmitarbeiterin Astrid Bruns den Baufortschritt im Obergeschoss der KGS Leeste an.

Ein Wiedersehen mit dem alten, roten Vorhang wird es aber nicht geben, sagt Remke. Der neue wird schwarz sein. Die Theaterbühne müsse ganz abgedunkelt werden können, so Remke. An diesen Raum angrenzend befindet sich der Bereich für die Technik. Der Flügel wird im Musikraum dahinter stehen und kann durch eine Doppeltür in den Hinterraum der Bühne geschoben werden. Remke glaubt, dass es möglich ist, dass die Musiker der Big Band lautstark proben und die Akteure des darstellenden Spiels auf der Bühne nichts von einer lauten Musik mitbekommen. Die Wände und Decken seien schallgedämmt.

Das Parkett der Bühne im KGS-Kulturforum wird abgeschliffen und bekommt anschließend eine schwarze Farbe.

Ganz in der Nähe der Bühne befindet sich der neue Haupteingang. Ein riesiger Schriftzug mit weißen Lettern auf rotem Grund weist darauf hin. Das Publikum wird künftig also vom Schulhof in das Forum gelangen.

Sanierung der KGS Leeste geht gut voran

 © Sigi Schritt
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Die bekannte Cafeteria gibt es jetzt auch nicht mehr. OSB-Platten trennen den Bereich ab, in dem Wand um Wand abgetragen wird. Handwerker werfen aber nicht alles in Container. So würden zum Beispiel die Funktionstische, an denen sich die Anschlüsse für die Gasbrenner befinden, eingelagert werden. Die grauen Porenbetonsteine werden wiederverwendet – im Rahmen eines Schülerprojektes. Es gilt, aus „den Steinen des dritten Bauabschnitts“ auf der Empore, die sich an der Treppenanlage zum Obergeschoss befindet, einen Aufenthaltsraum für Schüler zu gestalten. Aus Brandschutzgründen sei es nämlich nicht erlaubt, den Baustoff Holz zu verarbeiten, sagt die Architektin.

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