Rolux-Leuchten verlegt Firmensitz zum Melchiorshauser Handwerkerhof

LED-Firma investiert 2,2 Millionen Euro in Neubau

Besichtigen die Baustelle auf dem 4.000 Quadratmeter großen Grundstück: Wirtschaftsförderer Dieter Helms (l.), Architekt Karsten Rubbert (5.v.r.) sowie die Stellvertreterin des Bürgermeisters, Ina Pundsack-Bleith, der Geschäftsführer der Firma Rolux-Leuchten, Yumin Rong (2.v.r.), und Dennis Frolenko (r.) - Foto: Husmann

Melchiorshausen - Von Sigi Schritt. Der Handwerkerhof entwickelt sich seit 2010 prächtig, stellen Wirtschaftsförderer Dieter Helms und die Bürgermeisterstellvertreterin Ina Pundsack-Bleith bei einer Baustellenbesichtigung fest. Die Firma Rolux-Leuchten ist das sechste Unternehmen, das in dem Mini-Gewerbegebiet – in direkter Nachbarschaft der Abfallwirtschaftsgesellschaft – seine neue Firmenzentrale auf einem 4.000 Quadratmeter großen Grundsstück errichtet.

Wie Geschäftsführer Yumin Rong berichtet, investiert seine Firma rund 2,2 Millionen Euro in den neuen Standort für einen Neubau eines Büro- und Hallenkomplexes. Mit dem Einzug im nächsten Jahr wird die Firmenzentrale, die sich am Bremer Flughafen befindet, in die Wesergemeinde verlegt.

Die meisten seiner neun Beschäftigten wohnen in der Nähe der neuen Halle, sagt der Syker. Das sei auch ein Grund gewesen, sich in Weyhe anzusiedeln. Das Unternehmen schätzt besonders die Kompetenz in der Logistikbranche im Großraum Bremen. Diese Vorteile bleiben. Die Lage an der Bundesstraße 6 sei günstig.

„Das LED-Geschäft wird weiter wachsen“, prognostiziert der Bauherr. So beliefert er den Einzel- und Elektrogroßhandel mit energiesparenden Leuchtmitteln, ebenso Großmärkte, Kaufhäuser und die Laden-, Möbel- und Küchenbauindustrie. Außerdem sieht er Chancen, durch das Internet Waren zu verkaufen.

„Deshalb benötigen wir auch weitere qualifizierte Kräfte“, so der Geschäftsführer. In Richtung der Bürgermeisterstellvertreterin sagt Yumin Rong augenzwinkernd, er hoffe, die Gemeinde werde bei der Umstellung auf LED-Beleuchtung auch seine Firma berücksichtigen. Er lobt die Verwaltung für die schnelle Abwicklung, zumal sein Mitarbeiter Dennis Frolenko im November 2014 erstmals mit dem Wirtschaftsförder Kontakt aufgenommen hatte.

Zwei Monate später trafen sich die Bauwilligen erstmals in großer Runde mit dem Architekten Karsten Rubbert (Twistringen) und Vertretern der Gemeinde und des Kreises zur Bauantragskonferenz. „Die Pläne, die ich gesehen habe, haben mit schon beeindruckt“, sagt Ina Pundsack-Bleith. Sie könne sich deshalb so gut daran erinnern, weil diese Konferenz ihre erste als Bürgermeisterstellvertreterin war.

„Dreidimensional ist es noch imposanter.“ Es entstehen 1.800 Quadratmeter Lagerfläche mit einer Andockmöglichkeit für Schwerlastzüge und ein Bürokomplex mit 360 Quadratmetern. Außerdem ist ausreichend Platz für eine Ausstellungsfläche.

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