Besucher aus der ganzen Region

Laute Party auf dem Marktplatz zum Vatertag

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Mit Eis und Getränken lässt es sich auf dem Marktplatz gut aushalten.

Kirchweyhe - Von Heiner Büntemeyer. Wieder einmal war der Weyher Marktplatz das Ziel von Spaziergängern, Radfahrern und Zugreisenden. Auf sie wartete eine unverkrampfte Vatertagsstimmung mit lauter Musik und hervorragend ausgestatteten Verpflegungsständen. Aus Bassum waren junge Leute mit dem Zug angereist. Sie unternahmen vom Bahnhof aus einen „Vatertagsmarsch“ bis zum Marktplatz, wo sie strandeten. Die Volleyballerinnen des ATSV Habenhausen waren nach Weyhe geradelt. Auch sie suchten, obgleich viele Tische und Bänke aufgestellt waren, lange nach einem Platz.

Aus Erichshof waren Jugendliche gekommen, die ihren Bollerwagen zu einem Lautsprecher mit Getränkefach umgebaut hatten. Sie hatten das Pech, dass an ihrem Wagen ein Reifen platzte. Aber darum platzte ihr Traum, auf dem Weyher Marktplatz zu feiern, noch lange nicht. Hilfsbereite Anwohner an der Hombachstraße halfen ihnen mit einem Akkuschrauber und anderem Werkzeug, sodass sie ihren Spaziergang fortsetzen konnten. „Allerdings haben wir als kleines Dankeschön unsere Boxen dort noch mal voll aufgedreht und denen ein Platzkonzert gegeben“, lachte eine Teilnehmerin.

Ihre Boxen gingen aber spätestens an der Bahnhofstraße im Lärm der Musik unter. Das „Maddox“ hatte geöffnet und servierte neben Nahrung und Getränken vor allem laute Musik. Gleich nebenan erkannte man das ehemalige Postamt rein akustisch nicht wieder: Ralf Piel, der dort ein Bistro mit offener Küche, Bar, Biertresen und Hotelzimmer einrichten will, hatte das Außengelände mit Tischen bestückt und servierte aus Verkaufsständen heraus ebenfalls Essen, Getränke sowie Rock- und Karibik-Rhythmen in einer Lautstärke, mit der sie sich gegen die Boxen aus der Umgebung durchsetzen konnten.

Wenn eine Gruppe auf dem Marktplatz das Glück hatte, einen der begehrten, freien Tische zu bekommen, dann wurden sie oft auch sesshaft.

Die Stimmung war prächtig. Die Jungs von „Mainstream Powerrock“ heizten mächtig ein, und schon am frühen Nachmittag wagten erste Besucher sich zu einem Tänzchen auf den freien Platz vor der Showbühne.

Am Erlebnispool bildete sich eine lange Schlange wartender Kinder, die gerne einige Runden in den Wasserwalzen drehen wollten und die noch Kleineren kletterten auf das Nostalgie-Karussell von Reinhard Carstens.

Trotz aller Lautstärke war es auch ein ruhiger Nachmittag – und zwar für die beiden Mitarbeiter des Consulting Security Services (CSS). Probleme gab es nämlich keine zu lösen.

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