Margret und Manfred Borgmann haben 50. Hochzeitstag

Langeweile gibt es nicht

Margret und Manfred Borgmann sind seit einem halben Jahrhundert verheiratet. Foto: rosi freyer

Lahausen – Die Disco Playboy, die die erste in Bremen war und in der sich Margret und Manfred Borgmann kennengelernt haben, gibt es schon lange nicht mehr. Dafür feiert das Paar heute am 30. Januar goldene Hochzeit.

Beide sind in Bremen geboren. Da Manfred als Maschineningenieur auf einem Schiff tätig war, trafen sich die Jubilare nur in Abständen, trotzdem verliebten sie sich und heirateten schließlich. Margret hat Frisörin gelernt. Das erste gemeinsame Zuhause fanden sie in Bremen. 1975 und 1981 wurden zwei Söhne geboren und das Familienglück war perfekt.

Trotz Seefahrt war der Ehemann und Vater oft da, denn sechs Monate war er auf See und danach drei Monate in der Heimat. 1977 zog die Familie nach Leeste. Als sich 2004 der Kauf des heutigen Hauses anbot, griffen die Borgmanns zu. Drei Monate sanierte Manfred Borgmannn das Gebäude, das sehr ruhig gelegen ist.

Mit den Kindern ging es mit dem Wohnwagen in Urlaub. Italien, Spanien, Portugal und der norddeutsche Raum waren immer beliebte Ziele. Die Goldbraut geht gerne zur Wassergymnastik und liebt insgesamt Sport. „Ich bin ein Autofreak“, so der Bräutigam. „Selbst hatte ich schon 54 Autos, unter anderen habe ich Unfallwagen aufgekauft und repariert. Das Wort Werkstatt gibt es nicht, denn bei Borgmanns wird alles selbst repariert. Zur Zeit fährt der Senior einen BMW 320D Touring, der schon 430 000 Kilometer auf dem Tacho zeigt. Margret steht dem nicht nach und nennt ein VW Golf II, US Ausführung, der 32 Jahre alt ist, ihr Eigen. Beide Autos sind zuverlässig und immer fahrbereit.

Inzwischen ist ein Sohn in die Fußtapfen des Vaters getreten und beide genießen das gemeinsame Hobby. Langeweile gibt es nicht, Tagestouren in den Harz oder ein Fischessen in Bremerhaven dürfen es zwischendurch schon sein. Das Paar freut sich schon jetzt auf den Sommer, dann genießt es natürlich die Ruhe und sitzt gerne vor dem Haus. Laufen ist nicht die Sache von Manfred Borgmann. Nachwehen des Seemannslebens sind kaputte Gelenke in den Knien. Die Kinder leben beide mit ihren Familien in Weyhe, sodass sie guten Kontakt zu den Eltern halten.  ro

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