Detlef Plate ist neuer Spielleiter

Viel Lob für die Lahauser Bühne beim Rosenfest des „Dididoktors“

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Die Vorsitzende Inge Weinast (l.) und der Geschäftsführer Gerd Moos (r.) mit den Geehrten der Lahauser Bühne (v.l.), Elke und Achim Klocke sowie Marion und Wilfried Springer. 

Lahausen - Detlef Plate ist neuer Spielleiter der Lahauser Bühne. Er löst Achim Klocke ab, der mehrere Jahre lang für die Inszenierungen des Ensembles verantwortlich war und in der vergangenen Spielzeit mit „Dat Hörrohr“ einen großen Erfolg mit der Gruppe feierte. Aus gesundheitlichen Gründen hatte er sein Amt vor der Jahreshauptversammlung zur Verfügung gestellt und wünschte seinem Nachfolger viel Erfolg.

Die Vorsitzende Inge Weinast begrüßte am Freitag 35 der insgesamt 147 Mitglieder im Lahauser „Spieker“. Sie berichtete, dass die Bühne eine überregionale Auszeichnung für die besondere Vielfalt bei der Pflege des Plattdeutschen erhalten habe. Sie bat die Mitglieder, sich am Rosenfest am 24. Juni im Garten von „Dididoktor“ Heumann zu beteiligen, weil die Lahauser Bühne im Rahmen dieses Festes ihren 80. Geburtstag feiern werde.

Nach den zwölf Vorstellungen von „Dat Hörrohr“, die mit zwei Ausnahmen gut bis sehr gut besucht waren, gibt es in der nächsten Spielzeit Veränderungen. Grund: Die Bühne der KGS Leeste steht wegen der Umbauarbeiten nicht zur Verfügung. Die vier Leester Aufführungen ziehen in die KGS Kirchweyhe um. „Die mündliche Zusage habe ich schon“, sagte Moos, der auch Kontakte zur KGS Brinkum geknüpft, aber noch keine Entscheidung erhalten hat. Sein Dank galt allen Mitgliedern, die ihn bei den Werbeaktionen für die Tournee unterstützt hatten.

„Zwei junge Leute haben alles verändert“, freute sich Spielleiter Achim Klocke, der endlich einmal ein Stück optimal besetzen konnte. Dass Erkrankungen von Akteuren aufgefangen wurden, sei nur deshalb gelungen, weil Guido Weckes kurzfristig eine Rolle und Elke Klocke die Regiearbeiten übernahmen. „Beide haben das ebenso wie die anderen Schauspieler mit Bravour gemeistert“, sagte Klocke. Er habe sich über das viele Lob seitens der Besucher sehr gefreut und dankte allen, die ihn „auf und vor der Bühne und drumherum“ immer unterstützt hatten.

Erneut sei es der Sketchgruppe der Bühne nicht möglich gewesen, alle Engagements anzunehmen. Viele Akteure seien berufstätig, woraus sich Terminprobleme ergäben, erklärte Elke Klocke, Leiterin der Gruppe.

Viel Anerkennung erhielten Bühnenbildner Henry Fislage und sein Team aus berufenem Mund: Achim Grunemann, selbst im Bereich Schultheater erfahren, hob die hervorragende Arbeit der Bühnenbauer hervor. Da die Lahauser im Nordkreis und in Bremen auftreten, sei das Bühnenbild ständig neu aufzubauen. „Aber das klappt, die Leute sind zuverlässig da“, sagte Grunemann.

Die von Jochen Kriesten geleiteten Wahlen verliefen zügig und einstimmig, zumal es nur eine Veränderung gab. Ebenso einmütig stimmten die Mitglieder einem Antrag zu, die mehrtägige Fahrt ins Sauerland zu bezuschussen. Bei nur einer Gegenstimme beschlossen sie zudem eine Beitragserhöhung.

bt

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