Kulturbeauftragte lädt zum Planungstreffen

„Kunst und Rad“ soll Gäste in Ateliers bringen

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Die Kulturbeauftragte Hedda Stock zeigt eine Karte aus dem Jahr 2011. Bevor die Gemeinde eine neue erstellt, müssen die Künstler sich zunächst melden.

Weyhe - Von Sigi Schritt. Die Landkreis-Veranstaltung „Straße der Kunst“ ist unvergessen: Viele Rückfragen gleichermaßen von Besuchern wie Künstlern, die sich im Jahr 2011 daran beteiligt hatten, hat die Kulturabteilung der Gemeinde zum Anlass genommen, im Sommer ein eigenes Format nur für die Wesergemeinde anzubieten. „Einen Titel haben wir dafür gefunden. Er lautet ,Kunst und Rad'“, so Hedda Stock. Der Name sei Programm.

Die Kulturbeauftragte der Gemeinde blickt zurück: Vor sieben Jahren hatte die Verwaltung ausgehend vom Bahnhof Kirchweyhe zwei Fahrradtouren ausgearbeitet, die elf verschiedene Orte mit 30 Künstlern miteinander verbanden. Stock schwärmt von diesen Tag. „Es waren damals 1000 Besucher unterwegs, die in die Ateliers hinein geschaut haben.“ Doch nicht nur die Werkstätten der Künstler lockten die Massen an, sondern auch die individuell gestalteten Häuser und Gärten. Ihr besonders im Gedächtnis geblieben sei der „wunderbare Park“ des Künstlers Peter Barthold Schnibbe, der einen Blick hinter die Kulissen gewährt hatte. Am Fuhrenkamp hatten – wie Stock berichtet – auch ein Maler aus Hamburg und der Bildhauer Stefan Vogt ihre Werke ausgestellt.

Zurück zur Aktion: Sie soll in diesem Jahr am 2. und 3. Juni jeweils in der Zeit von 11 bis 18 Uhr über die Bühne gehen. An diesen beiden Junitagen zeigen Bildhauer bei einem Symposium an der Wassermühle ihre Werke aus dem Vorjahr und arbeiten an neuen. Stock möchte, dass die Besucher das Ambiente der Plätze genießen. Die Gästeführung werde sich ebenfalls an diesen beiden Tagen beteiligen, kündigt die Rathausmitarbeiterin an.

Um einen Plan zu erstellen, müssen aber zunächst die Angebote feststehen. Deshalb ruft Hedda Stock die Kreativen auf, ihre Räume erneut wie 2011 für die Interessierten zu öffnen.

„Wir möchten unseren eigenen Künstlern eine Plattform bieten“, nennt die Kulturbeauftragte die Hintergründe. Es dürfen sich aber nicht nur die Profis wie Schnibbe beteiligen, sondern auch ambitionierte Schüler, die etwa im Rahmen ihrer Kunst- oder Leistungskurse ansprechende Realisate hervorgebracht haben.

Wer Interesse hat, sich an diesen beiden Tagen zu beteiligen, sollte sich am Dienstag, 30. Januar, zu einem Planungstreffen im Sitzungssaal des Rathauses einfinden. Start ist um 18.30 Uhr.

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