Weyher Kinderbühne: Neues Stück „Für Hund und Katz ist auch noch Platz“ am 16. Februar in der KGS Kirchweyhe

Kulturbeauftragte rechnet wieder mit einem vollen Haus

Schlüpft in die Rolle einer Hexe: Achim Sonntag.

Weyhe - Von Sigi Schritt. Die neue Saison der Weyher Kinderbühne ist gut angelaufen, findet die Kulturbeauftragte Hedda Stock. „Wir hatten am vergangenen Sonntag ein volles Haus“, sagt sie. Deshalb rät sie Eltern, sich für die nächsten Kinderstücke rechtzeitig Karten zu sichern. „Ich rechne wieder mit ausverkauften Plätzen.“

„Für Hund und Katz ist auch noch Platz“ lautet der Titel des nächsten Stücks der Weyher Kinderbühne, das Achim Sonntag am Sonntag, 16. Februar, in der KGS Kirchweyhe aufführt. Nach Informationen der Gemeinde ist der Künstler aus Wengen im Oberallgäu erstmals zu Gast in der Wesergemeinde. Im Mittelpunkt der zwei geplanten Vorstellungen – sie beginnen um 11 und um 15 Uhr – steht das gleichnamige Buch von Julia Donaldson und Axel Scheffler. Der Künstler erzählt die Geschichte einer Hexe, die aus dem ersten Bild eines Buches verschwunden ist. Dort übrig geblieben ist laut Hedda Stück nur eine schwarze Silhouette. Der Künstler beschließt, selbst in die Rolle der Hexe zu schlüpfen, die im Lauf ihrer Reise, laut einer Ankündigung, einen Hund, einen Vogel und einen Frosch mitnimmt. Da der Besen für eine solche Last nicht ausgelegt ist, zerbricht er. Im Stück erfahren die jungen Besucher, wie die Tiere der Hexe in höchster Not zu Hilfe kommen.

Der Künstler präsentiert sich vielseitig, so die Kulturbeauftragte. Er gestaltet seinen Bühnenauftritt als eine Mischung aus Schauspiel, Figurenspiel und Rezitation.

Achim Sonntag ist freier Kindertheatermacher und zudem als Clown unterwegs – was nach Ansicht von Hedda Stock das Publikum in der KGS Kirchweyhe auch erleben wird.

Mit seinen Stücken ist Sonntag auch außerhalb von Deutschland unterwegs: Er tritt in Österreich, Luxemburg und Spanien auf. Alle Produktionen enthalten laut der Weyher Kulturbeauftragten Szenen, in denen „er den direkten Kontakt zum Publikum sucht. Außerdem sei die Mithilfe der Kinder für den Fortgang der Handlung wichtig. Ganz bewusst wird dem Publikum nicht die Rolle des mehr oder weniger passiven Konsumenten zugewiesen, sondern es aktiv in das Geschehen miteingebunden, heißt es in der Ankündigung. Das sei auch der Grund, weshalb die Plätze nur auf 150 begrenzt sind – in das KGS-Forum könnten viel mehr junge Zuschauer Platz finden, aber hintere Reihen könnten nicht gut sehen, wenn es voller wird, so Stock. Geeignet ist das Stück für Kinder ab 3 Jahren. Der Eintritt kostet vier Euro für Groß und Klein, Karten gibt es im Bürgerbüro.

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