Kreistag votiert einstimmig für VHS-Präsenz in Leeste  / Abschluss eines Nutzungsüberlassungsvertrags

Kultur- und Bildungszentrum: Partnerschaft besiegelt

Ministerpräsident Stephan Weil (Mitte) kam zum ersten Spatenstich nach Leeste.
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Ministerpräsident Stephan Weil (Mitte) kam zum ersten Spatenstich nach Leeste.

Weyhe – Die Partnerschaft zwischen dem Landkreis Diepholz und der Gemeinde Weyhe ist besiegelt: Einstimmig votierte der Kreistag in der Mensa Bruchhausen-Vilsen für den Abschluss eines Nutzungsüberlassungsvertrags. Er ist die Basis dafür, dass die Volkshochschule des Landkreises im Kultur- und Bildungszentrum Leeste Präsenz zeigen und Weiterbildung offerieren kann.

Die Gemeinde Weyhe will in diesem neuen Komplex am Henry-Wetjen-Platz Kultur-, Freizeit- und Bildungsangebote schaffen – mit Bibliothek, Café und eben Volkshochschule (VHS). Dafür investiert die Gemeinde rund 6,5 Millionen Euro.

Noch ist dieses Zentrum nicht fertiggestellt – und doch denken Landkreis und Gemeinde schon jetzt an eine langfristige Zusammenarbeit in dem Domizil.

Teile dieses Gebäudes sollen dem Landkreis für 25 Jahre „schuldrechtlich zur Nutzung überlassen werden“ – als Standort für den kreiseigenen Bildungsbetrieb VHS. Zum Vertrag gehört ebenso die anschließende Einräumung eines Teilerbbaurechts über 74 Jahre. Will heißen: Eine Jahrhundert-Zusammenarbeit bringen die beiden Partner auf den Weg. Für die Nutzungsüberlassung über ein Vierteljahrhundert soll die Volkshochschule des Landkreises jährlich 14 000 Euro zahlen. Das soll jedoch in einer Einmalzahlung in Höhe von 350 000 Euro abgegolten werden.

„Wir sind sehr dankbar, dass es gelungen ist, diesen Vertrag zu schließen“, betonte die CDU-Kreistagsabgeordnete Ingrid Söfty. So stünden Räume für Menschen aller Altersgruppen zur Verfügung, die ihr Wissen erweitern möchten.

„Es war alles andere als eine leichte Geburt“, gab die SPD-Kreistagsabgeordnete Susanne Cohrs zu bedenken. Es sei aber davon auszugehen, dass Menschen allen Alters davon profitieren würden.

„Es ist ein tolles Projekt“, befand Jutta Filikowski (Grüne) – und freute sich genauso wie Rolf Husmann (FDP) darüber, dass es geklappt habe. Husmann sprach von einem „nicht ganz einfachen Vertragswerk“, aber die Finanzierung sei gesichert. „Aus meiner Sicht eine Win-win-Lösung“, so Husmann.

Von Anke Seidel

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