Künstler Peter Barthold Schnibbe öffnet seinen Park am Sonntag, 16. August

Gartenkultur-Musikfestival mit Kunst und „anySwing“

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Grit und Peter Barthold Schnibbe mit einem Kunstwerk in ihrem Park.

Melchiorshausen - Von Sigi Schritt. Im weitläufigen Park von Grit und Peter Barthold Schnibbe ist der Rasen frisch gemäht. Das Paar will hier und da noch letzte Hand anlegen, um das 4000Quadratmeter umfassendes Außengelände für das Gartenkultur-Musikfestival am Sonntag, 16. August, herzurichten. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Bild und Bühne auf bARTholds Hof“ und beginnt wetterunabhängig um 11 Uhr. „Wir rechnen mit 350 Gästen, die hier am Fuhrenkamp 77 die Idylle fernab von Straßenlärm, die Musik und die Kunst genießen wollen“, kündigt der Künstler an.

Peter Schnibbe öffnet an diesem Tag sein Atelier. Die Besucher gelangen über einen besonderen Weg in den großzügigen und von Licht durchfluteten Arbeitsraum, wo der Melchiorshauser an seinen Werken arbeitet: über eine Außentreppe durch die ehemalige Strohverlade-Luke. Schnibbe zeigt einige Bilder der vergangenen zehn Jahre und präsentiert teilweise auch aktuelle Großformate, die er nach den Eindrücken der jüngsten Kalifornienreise angefertigt hat. „Ich liebe Nordamerika“, deshalb reise er oft durch die USA, aber auch Kanada. Gäste sollten unbedingt einen Blick in die kleine Bar werfen, die er liebevoll mit Gegenständen aus US-amerikanischen Cafés und Restaurants ausgestattet hat. Neben Schnibbes Bildern können die Besucher auch noch zahlreiche Holzskulpturen anschauen, die der Leester Bildhauer Stefan Vogt mitbringt. Er wird seine Werke auf dem Außengelände des Hofs verteilen.

Zahlreiche Nischen und Ecken bieten Gelegenheit, im Schatten oder in der Sonne zu sitzen – der alte Baumbestand macht‘s möglich.

Auf dem Gelände befindet sich neben einem ehemaligen Wümme-Kahn auch ein alter Zirkuswagen, der die Besucher in eine andere Zeit entführt. „Er diente einem Zirkus in der DDR. Wir haben den Wagen gekauft, restauriert. Er ist unser Rückzugsort. Von dort haben wir zuletzt die Geburt und die ersten Schritte eines Rehkitzes erlebt.“

Für den musikalischen Rahmen sorgt die Band „anySwing“. Joachim Remus (Schlagzeug, Percussion), Ulrich Gadau (Kontrabass und Gesang), Jan-Hendrik Ehlers (Piano) bilden das 2004 gegründete Trio, das unter anderem Swing und Bossa Nova präsentiert. Es hat ein vielfältiges Repertoire vorzuweisen. Von Klassikadaptionen und Jazztiteln bis hin zu Rock’n’Roll, Popmusik und individualisierten Arrangements aktueller Lieder ist für jeden Musikliebhaber etwas dabei, so Schnibbe. „Die Weyher Kulturbeauftragte Hedda Benner hat eine gute Wahl getroffen, denn Jan-Hendrik Ehlers halte ich für einen der besten Jazz-Pianisten im norddeutschen Raum“, so Schnibbe, der selbst Schlagzeug spielt und die Musiker kennt.

Die heimische Küche der Besucher kann kalt bleiben – denn die Landfrauen wollen Getränke und Essen servieren. Das Gartenkultur-Musikfestival klingt gegen 17 Uhr aus. Für Kinder und Jugendlichen ist der Eintritt frei – Erwachsene bezahlen drei Euro.

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