Ulf Kücken setzt auf die Straßenbahn und will sein Geschäft 2017 vergrößern

Neubau am Leester Bahnhof für Kiosk und Copyshop

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Unternehmer Ulf Kücken will am Leester Bahnhof neuen Kiosk bauen.

Weyhe - Von Sigi Schritt. Ulf Kücken hofft, dass die Straßenbahn erheblich früher von Bremen nach Leeste rollt als erst zum Ende des Jahrzehnts, wie es Bürgermeister Andreas Bovenschulte beim jüngsten Bürgergespräch in der KGS angekündigt hat. Wenn es nach dem Unternehmer ginge, könnte die Linie 8 schon ab 2017 vor seiner Tür anhalten. Der Unternehmer, der einen Copyshop samt Werbeagentur und Kiosk direkt an der Leester Straße betreibt, plant an der jetzigen Stelle seines Gewerbebetriebs einen Neubau. Er wird das Gesicht des Bahnhofsareals weiter verändern. „Positiv“, sagt er.

Inspiriert von dem vor wenigen Tagen eingeweihten Neubau der Firma „elektro-Brünjes“ will Ulf Kücken ein ähnlich aussehendes Gebäude entstehen lassen. Allerdings sind die Dimensionen etwas kleiner, denn auch sein Grundstück ist erheblich kleiner. „Meine Fläche, auf dem sich das Geschäft befindet, ist rund 530 Quadratmeter groß“, so Kücken. „Ich habe das Areal vor dreieinhalb Jahren von der Bremen-Thedinghauser-Eisenbahn/Bremer Straßenbahn AG gekauft“, sagt Kücken. Er betreibt zwischen der Ladestraße und dem Gleis den Copyshop seit Anfang 2005. Davor hatte das Unternehmen Dauser das Gebäude als Präsentationsfläche für Gartengeräte genutzt, und die Firma Busch hatte Badezimmer ausgestellt. Vor und nach dem Krieg hatte ein Friseur auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände sein Domizil.

Ulf Kücken freut sich, dass sein Geschäft also eine gewisse Historie hat. Doch die Fläche reicht nicht mehr für seine Zwecke, deshalb auch die Erweiterung. Der Unternehmer möchte seine Kioskfläche von derzeit 25 auf 50 Quadratmeter verdoppeln. Außerdem will Kücken Truhen für Kaltgetränke und Eis platzieren.

Ausbreiten soll sich auch der Copyshop, denn Kücken will weitere Großformat-Drucker anschaffen. Weiterhin will er eine rund 50 Quadratmeter große Halle für Fahrzeugbeschriftungen auf seinem Grundstück integrieren. Über dem Gewerbebetrieb entsteht Wohnraum, der auch als Vorratsfläche für Expansionspläne der Werbeagentur dienen soll.

„Für mich besteht kein Zweifel, dass die Straßenbahn kommt und in unmittelbarer Nähe eine Park-&-Ride-Anlage gebaut wird“, so Kücken. „Ich werde in meinem Kiosk künftig den Ticket-Verkauf für die BSAG erledigen. Das haben wir bereits vertraglich geregelt.“ Für die Zeit der Bauphase zieht Kücken mit seinem Betrieb auf den Döhle-Parkplatz gegenüber. „Dort entsteht ein Mobilbau, der 150 Quadratmeter umfasst. „Ich rechne, dass die Bauzeit in neun Monaten beendet ist.“

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