Gemeinde richtet 16.000er-Leitung ein

Kostenloser Internetzugang in den Jugendhäusern

Die Jugendhäuser verfügen jetzt über schnelles, drahtloses und für die Nutzer kostenloses Internet. - Foto: Schritt

Weyhe - Von Sigi Schritt. Zu einer modernen Gemeinde gehört öffentliches drahtloses Internet dazu, sagt Andreas Bovenschule. Der Bürgermeister habe bei einem Besuch in Afrika festgestellt, dass Regionen besser mit öffentlichem sogenannten Wireless Local Area Network (kurz: WLAN) versorgt sind als in Deutschland. Auf diesem Gebiet sei die Bundesrepublik eher „ein Entwicklungsland“.

Die Gemeinde will mit gutem Beispiel vorangehen und hat laut Fachbereichsleiter Matthias Lindhorst die beiden Jugendhäuser in Leeste und Kirchweyhe mit schnellem Internet und kostenlosen Zugängen ausgestattet. Den Nutzern steht eine 16.000er-Leitung. „Wenn die nicht ausreichten sollte, machen wir sie größer“, kündigt der Jurist an. „Wir sammeln jetzt unsere Erfahrungen“, sagt Carsten Platt. „Ein Leben ohne Smartphone ist schließlich nicht mehr wegzudenken.“

Auf diese Art und Weise hätten junge Menschen und speziell auch junge Flüchtlinge im Jugendhaus die Möglichkeit, kostenloses Internet zu nutzen. Eltern können sich sicher sein, dass Seiten etwa mit erotischen Inhalten oder illegalen Filmen oder Datenbörsen nicht verfügbar sind. „Wir haben eine schwarze Liste“, versichert Matthias Lindhorst.

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