Neues Angebot in Weyhe

Konzerte und Partys: Freiwilliger Dienst im Jugendhaus

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Die Freiwilligen, die derzeit Dienst in der Verwaltung verrichten, stellen der Gemeinde ein gutes Zeugnis aus. 

Weyhe- Von Sigi Schritt. Wer eine öffentliche Musik-Veranstaltung organisieren möchte, muss jede Menge beachten – neben rechtlichen Dingen ist es beispielsweise wichtig, sich um Publikum zu bemühen. Wer also nach dem Abitur überlegt, Veranstaltungsmanagement zu studieren, zuvor aber noch ein Orientierungsjahr einlegen möchte, kann zu diesem Thema erste Erfahrungen als Teilnehmer des Freiwilligen sozialen/kulturellen Jahres sammeln. Erstmals öffne die Gemeinde für FSJ-Teilnehmer ihre beiden Jugendhäuser in Leeste und Kirchweyhe, so Jugendpfleger Carsten Platt.

Es geht dabei nicht nur darum, Musikveranstaltungen, sondern auch Partys und Ausflüge auf die Beine zu stellen. Wer musisches Interesse mitbringt, ist laut Platt eher in Kirchweyhe richtig, wer Sport und Natur lieber mag, sollte sich für das Leester Haus bewerben, rät Platt. „Und die personelle Verstärkung ist auch für das Team sehr gut. Das Programm ist bunt. “, sagt der Jugendpfleger. „So ein soziales Jahr dient der Persönlichkeitsentwicklung, um fernab der Schule in sich hineinzuhorchen“, sagt Carsten Platt. Wer sich auf diese und andere freie Plätze zum 1. August in der Gemeindeverwaltung bewerben möchte, kann dies bis Mittwoch, 31. Mai, tun.

Sie können den Dienst in der Gemeinde nur empfehlen: Lena Lange, Tobias Balke und Daniel Schwöppe. Die jungen Menschen helfen derzeit den Mitarbeitern in der Sozialstation im ambulanten Pflegedienst und in der Alten Wache. Sie fühlen sich aber nicht als „billige Arbeitskräfte“, wie Lena Lange bestätigt. Auch wenn das möglicherweise im Gesundheitswesen anderswo zutreffe, sei das zumindest nicht in der Wesergemeinde der Fall. Im Gegenteil. „Es ist sehr familiär. Wir fühlen uns wohl“, sagt Lena Lange. Die Kommunikation verlaufe „auf Augenhöhe“, sagt sie.

Nach ihrem Dienst in der Verwaltung möchte sie eine Ausbildung zur Informatiker angehen. Daniel Schwöppe und Tobias Balke wollen studieren – unter anderem Stadtplanung und Informatik. Derzeit gibt es in Weyhe fast 30 Freiwillige.

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