Lehrküche und Hauswirtschaftsräume in Hattesohl-Trakt

Kompaktsanierung der KGS Leeste gestartet

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Handwerker einer Delmenhorster Firma entkernen einen von drei Klassenräumen in der ersten Etage des Hattesohl-Traktes. In dieses Obergeschoss sollen unter anderem behindertengerechte Kochinseln eingerichtet werden.

Weyhe - Von Sigi Schritt. Die rund 16,6 Millionen Euro teure Kompaktsanierung der KGS Leeste ist gestern mit Abbrucharbeiten gestartet: Die Mitarbeiter eines Unternehmens aus Delmenhorst rissen im Hattesohl-Trakt, dem ehemaligen Gebäude der Orientierungsstufe, die Deckenkonstruktion herunter.

Die ehemaligen drei Klassenräume im ersten und die im zweiten Stock werden jetzt entkernt. So muss zum Beispiel der Boden ebenso weichen wie ein Teil der Wände und der massiven Holztüren samt Metallzargen. Die Kosten dieser Arbeiten bezifferte die zuständige Fachbereichsleiterin Doris Salomé auf rund 29.000 Euro.

Wie Architektin Tanja Remke berichtete, bleiben die Fenster und die sogenannte Kaiser-Rippen-Decke, eine gegossene Betondecke, auf jeden Fall erhalten. Das gilt auch für einen Teil der Heizkörper. Ziel sei es, die Lehrküche und die Textilräume in der Nähe des kleinen Forums umzusiedeln. Die dort entkernten Räume werden zu Verfügungsflächen umgestaltet. Wenn laut Remke die Abbrucharbeiten im KGS-Hauptgebäude anstehen, können Schüler und Lehrer den ehemaligen Küchen- und Textiltrakt nutzen. Nur die Schränke bleiben stehen.

Bis auf die Schränke muss alles weg. Hier entsteht ein Klassenraum.

In den oberen Geschossen des Hattesohl-Traktes sollen moderne Kochinseln entstehen, die behindertengerecht seien. Die neue Lehrküche wird dem aktuellen Standard entsprechen, kündigte Tanja Remke an. Das gleiche gilt auch für die Türen. Die alten werfen die Arbeiter deshalb in den Container, weil sie laut Remke keinen Schallschutz haben.

Wie sollen die Menschen mit Handicap diese Etage erreichen? „Mit einem Aufzug“, sagte die Architektin.

Abbrucharbeiten in der KGS Leeste

 © Sigi Schritt
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„Funktionstüchtige Geräte kommen nicht auf den Müll, sondern sollen laut Bürgermeister-Stellvertreterin Ina Pundsack-Bleith anderweitig verwendet werden. Jürgen Borchers vom Förderverein Weyhe-Madona schaute sich im Hauswirtschaftstrakt um, ob es Geräte und andere Sachen wie Nähmaschinen gibt, die für den bevorstehenden Lettland-Transport geeignet sind.

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