KGS Kirchweyhe verabschiedet ihre Abgänger der Sekundarstufe I / Erstmals gehen 25 Jugendliche direkt in die Lehre

„Die Haltung, die ihr braucht, ist: Love“

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Die Abgänger der Sekundarstufe I der KGS Kirchweyhe mit ihren Klassenlehrern.

Kirchweyhe - Von Philipp Köster. „All you need is love“ – diesen Klassiker der Beatles haben am Freitagnachmittag Orchester und Eltern-Lehrer-Chor der KGS Kirchweyhe bei der Verabschiedung der Abgänger der SekundarstufeI angestimmt.

Und diese Botschaft – alles, was ihr braucht, ist Liebe – gab Schulleiterin Karin Busch den jungen Leuten mit auf ihren weiteren Lebensweg. Schließlich hätten sie in ihrem bisherigen Leben in verschiedenen Phasen schon viel Liebe erfahren. Ohne diese gehe es nicht. Um etwas im Leben zu erreichen, bräuchten die jungen Leute neben Ausdauer und Durchsetzungskraft auch viel Liebe. Das hätten insbesondere die Schüler der R10a nach einem schweren Unfall dreier Mitschüler erfahren. Zusammenhalt und Unterstützung untereinander und durch die Schule hätten geholfen, das Ereignis zu verarbeiten. Mittlerweile seien die verunglückten Schüler auf dem Weg der Besserung. „Das Zeugnis heute ist die formale Eintrittskarte in die Welt der Erwachsenen, die Haltung, die ihr braucht, ist: Love“, schloss sie ihre Rede. Eingangs hatte Busch die guten Leistungen der Abgänger hervorgehoben. So hat neben 43 Realschülern auch ein Hauptschüler den erweiterten Abschluss geschafft, der zum Besuch der Oberstufe berechtigt. 25 Jugendliche gehen „direkt in die Ausbildung. Das gab es noch nie“, sagte die Rektorin erfreut.

Als Vertreter der Lehrer wandte sich der Klassenlehrer der H10a, Irek Faciejew, an die Gäste und insbesondere an die Schüler. Er begeisterte die Jugendlichen mit einer witzigen, aber auch nachdenklichen Rede, als er sie animierte, im weiteren Leben nach dem Glück zu suchen. Glücklich und zufrieden mit sich selbst zu sein, sei wichtiger als einen tollen Job zu haben und viel Geld zu verdienen. „Mich stört an den Erwachsenen, dass sie sich immer vergleichen müssen. Vergleicht euch nicht, findet euer Glück“, sagte er.

Die Form der Kooperativen Gesamtschule sei sehr interessant, weil alle Angehörigen der drei Schulzweige miteinander klarkommen müssten. Es sei nicht so relevant, ob man die Hauptschule oder das Gymnasium besuche. Faciejew machte dann selbst aber noch einen Vergleich, als der aus Polen stammende Pädagoge sein eigenes Abiturzeugnis zeigte: „In Mathe hatte ich eine fünf. – Als Mathelehrer!“

Auch der stellvertretende Bürgermeister Frank Seidel, die Elternratsvorsitzende Katrin Kurtz sowie der Födervereinschef Martin Estorf verabschiedeten die jungen Leute mit warmen Worten und guten Tipps. Die Schüler selbst sagten im Rahmen der Zeugnisvergabe Servus.

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