KGS Kirchweyhe verabschiedet ihre Abgänger

Lob für viele „tolle Leistungen“

Die Abgängerinnen und Abgänger der KGS Kirchweyhe mit ihren zum Teil euphorisierten Lehrkräften. - Foto: Ehlers

Kirchweyhe - Von Philipp Köster. Über eine „tolle Leistung, die ihr hingelegt habt“, hat sich am Donnerstagnachmittag die Kirchweyher Gesamtschul-Rektorin Karin Busch bei ihrer letzten Zeugnisvergabe gefreut.

Ihr dickes Lob galt den Abgängern der Sekundarstufe I. Besonders hob sie bei der Entlassungsfeier Jantje Gerhard und Natalie Veit hervor. Die Hauptschülerinnen hatten den erweiterten Sekundarabschluss geschafft, der zum Besuch der gymnasialen Oberstufe berechtigt. Die Schulleiterin mahnte die Abgänger, sich auch nach der Schule weiterzuentwickeln und zu lernen. Wer das nicht tue, sei bald „scheintot“. In Erinnerung an die im Wirtschaftsunterricht behandelte Jeans-Produktion in China unter erbärmlichen Umständen, ermunterte Karin Busch die jungen Leute daran, mitzuwirken, dass die Welt ein bisschen gerechter werde. Auch sollten sie sich ihre Begeisterung und gute Laune bewahren.

Lehrer Johannes Nonnenmacher sprach in außergewöhnlich lobenden Worten von „tollen“ und „extrem leistungsbereiten“ Schülern, die er zwei Jahre betreut hat. Jetzt geht der Schwabe wieder nach Süddeutschland. Für den Schulträger wünschte Bürgermeister Andreas Bovenschulte Gutes, ebenso wie Schulelternratsvorsitzende Katrin Kurtz und Fördervereinschef Martin Estorf.

Auch die Schüler hatten Beiträge vorbereitet: Schulsprecherin Nora Soubra hob vor der Zeugnisausgabe hervor, dass alle Schüler etwaige Probleme „auf neutralem Ort“ als Team gelöst hätten. Zwei Mitschülerinnen erinnerten an die Klassenreise nach Tschechien. Bei einer Wanderung im Nirgendwo sei aus dem Drei-Stunden-Ausflug eine sechsstündige Tortur geworden. Aber die Schüler hätten diese Erfahrung als Sinnbild für das Leben genommen.

Lea Altenau und Lea Lammers interpretierten den Song „Wir sind groß“ von Mark Forster, der auch als Motto der Veranstaltung diente. Karin Busch hatte in ihrer Rede auf einige metaphorische Passagen aus dem Lied zurückgegriffen und sie auf die Situation der Jugendlichen angewandt, etwa „Wir können das Buch selber schreiben. Es gibt genug freie Seiten“.

Rektorin und Fördervereinsvorsitzender zeichneten Natalie Veit und Marek Meyer-Ahrens für gute Leistungen aus. Beide hatten in den Langfächern einen Notenschnitt von 1,6 erzielt. Zudem hatten drei erst 2011 und 2013 nach Weyhe gekommene Flüchtlingskinder einen erweiterten Sekundarabschluss gemacht.

Musikalisch untermalt wurde der Nachmittag durch den Eltern-Lehrer-Chor sowie den Profil-Kurs des achten Jahrgangs, der einen Amy-McDonald-Hit zum Besten gab.

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