Kirchengemeinde weiht mit einem Empfang das neue Gemeindehaus ein

„Gastfreundschaft im Geist der Liebe“

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Die Gemeindeverwaltung will bei der Neugestaltung des Geländes rund um Kirche und Gemeindehaus helfen, versprach Bürgermeister Andreas Bovenschulte.

Leeste - Von Heiner Büntemeyer. Bis auf den letzten Platz war gestern die Marienkirche besetzt, als die beiden Leester Pastoren Holger Tietz und Ulrich Krause-Röhrs den Gottesdienst zur Einweihung des neuen Gemeindehauses hielten.

Krause-Röhrs wünschte sich, dass es ein Haus ist, in dem die Menschen sagen können, was sie denken und fühlen, „auch wenn sie nur einen Viertelglauben haben“. In diesen neuen Räumen sollte „Gastfreundschaft im Geist der Liebe“ herrschen. Pastor Tietz wünschte sich an diesem Ort Dynamik, Ehrlichkeit, Leidenschaft und menschliche Wärme, so dass hier der „geerdete Himmel“ gespürt werden kann.

Der Tag der Einweihung sei ein großartiger Tag, auf den die Kirchengemeinde ein bisschen stolz sein darf. „Denn alles kommt von Gott“, mahnte Tietz.

Im Anschluss an den Gottesdienst baten die Geistlichen die Besucher zum Empfang ins neue Gemeindehaus, wo Kinder und Betreuerinnen der Kindertagesstätte „Morgenland“ das Singspiel „Vom Aufgang der Sonne“ vortrugen.

Anschließend begrüßte der Vorsitzende des Bauausschusses, Günter Knief, die Gäste. Er blickte zurück: Nachdem sich herausgestellt hatte, dass das alte Gemeindehaus nicht renovierbar war, habe man 2009 mit der Planung eines neuen begonnen. Die Gemeinde bildete einen Bauausschuss, der viele, viele Stunden gerechnet, geplant und diskutiert hat und schließlich dieses Projekt während der gesamten Bauphase begleitete. Knief dankte allen, die dabei mitgewirkt hatten und hofft, dass dieses Gebäude das Gemeindeleben weiter belebt. Bürgermeister Andreas Bovenschulte erklärte, er habe zwar die beiden „Meilensteine“ Grundsteinlegung und Richtfest miterlebt, doch jetzt habe er das fertige Haus gesehen und sei von diesem lichtdurchfluteten, offenen und modernen Bau begeistert. Die Pastoren hätten Recht: Die Kichengemeinde dürfe darauf stolz sein. Er wünschte dem Haus „Vielfalt“, es möge offen sein für alle Menschen. Die politische Gemeinde werde die Kirchengemeinde durch die bereits begonnene Planung bei der Neugestaltung des Geländes rund um Kirche und Gemeindehaus unterstützen, versprach der Bürgermeister. Es sei großartig, was hier geleistet wurde, lobte Superintendent Dr. Jörn-Michael Schröder. In diesem Haus könne der Kopf für kreative Gedanken frei werden. Sein Dank galt allen, die das Projekt vorangetrieben und begleitet haben. Er schloss seine Grußbotschaft mit den Worten: „Gott segne diesen Heimatort der Kirchengemeinde“. Pastorin Gudrun Müller überbrachte die Glückwünsche der Nachbargemeinde Kirchweyhe, und nachdem auch Gerda Hüsing im Namen der Leester Werbegemeinschaft gratuliert hatte, durften die Gäste die Häppchen am Büfett nehmen und später an Führungen teilnehmen.

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