US-Schauspieler Fred Williamson in Syke

„Atomic Eden“ feiert Deutschland-Premiere im Hansa Kino

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Kevin Zindler bringt den Film „Atomic Eden“ am Sonntag, 29. Juli, ins Hansa-Kino. 

Weyhe - Von Sigi Schritt. Seit seiner Kindheit begeistert sich Kevin Zindler aus Weyhe für Spielfilme. Der 41-Jährige mag am liebsten Action-Streifen. Für den Film „Atomic Eden“ hat er nicht nur erstmals die Seiten gewechselt, sondern auch Geschmack an seiner neuen Rolle gefunden: Der Familienvater ist nicht mehr bloß Zuschauer sowie Kritiker für einschlägige Magazine und Internetblogs, sondern kümmert sich mit darum, den laut Produktionsgesellschaft 2,5 Millionen Euro teuren Streifen für den deutschsprachigen Raum aufzubereiten.

„Die gesamte deutsche Fassung habe ich mit organisiert. Die Arbeit ist wirklich sehr aufwendig“, sagt Zindler, der erst in der sogenannten Postproduktion eingestiegen ist. Der 41-Jährige unterstützt die Produktionsgesellschaft Generation X Group mit Sitz in Sachsen-Anhalt nur in seiner Freizeit. Hauptberuflich arbeitet Zindler in der Qualitätsprüfung bei einer Syker Firma für Medizintechnik.

„Zwar war der Film bereits 2015 abgedreht, doch erst jetzt ist die deutsche Fassung fertig“, sagt der Co-Produzent. Es dauere eben seine Zeit, bis die Synchronsprecher gesucht und gefunden sind. „So haben wir für den Charakter Darwin The Texan, den Everett Ray Aponte verkörpert, zum Beispiel die deutsche Stimme von Ben Affleck gewinnen können.

Die Nachbearbeitung in dem gebuchten Berliner Studio habe ebenfalls jede Menge Zeit gekostet, erläutert der Weyher. Es galt immer wieder, zusammen mit dem Hauptproduzenten Nico Sentner, Angebote einzuholen und Preise zu vergleichen. Zeit- und kostenintensiv seien auch die Anstrengungen, Firmen zu finden, die die Nutzungsrechte am Streifen kaufen möchten, um ihn wirtschaftlich zu verwerten.

Hauptdarsteller Fred Williamson ist unter anderem aus „From Dusk till Dawn“ bekannt.

Der Weyher investierte auch eigenes Geld: In die Produktion eines Mediabooks samt DVD und Blue-ray-Scheibe – limitiert auf 1000 Stück.

Zindler glaubt, dass das Paket unter „Filmverrückten“ ankommt.

Zur Vermarktung hat der Weyher 20 Kinos in Deutschland gemietet, um den Streifen zu zeigen. Für ihn war Syke eine Herzenssache, weil er in der Hachestadt manche Hollywood-Größe auf der Leinwand erlebt hatte.

Deshalb will er die deutsche Fassung von „Atomic Eden“ am Sonntag, 29. Juli, präsentieren. Zindler bringt einen der Hauptdarsteller, Fred Williamson, mit. „Das ist ein Hollywood-Star, der bereits mit der Filmlegende Bruce Lee gedreht hat. Außerdem spielte er in vielen Streifen, zum Beispiel .From Dusk till Dawn’, ,Starsky & Hutch’ und ,Masch’ mit.“

Williamson steht an diesem Tag für Autogramme zur Verfügung.

Der Film „Atomic Eden“ - Inhalt

„Atomic Eden“ ist ein internationaler Actionfilm mit Drehorten in Russland, den USA und Deutschland, der hauptsächlich für die Märkte USA und China sowie Asien konzipiert ist, sagt der Co-Produzent Kevin Zindler aus Weyhe. Im Mittelpunkt stehen acht Söldner, die in Tschernobyl gegen 800 Maskierte um eine verschollen geglaubte Nazi-Waffe kämpfen. Diese soll laut Zindler den ganzen Planeten auslöschen können. Captain Stroker (Fred Williamson) hat für den Kampf seine alten Jungs rekrutiert, um in verschlungenen Tunnelsystemen den Kampf aufzunehmen.

In den Hauptrollen: Fred Williamson, Lorenzo Lamas (Renegade), Kampfszenen-Choreograf Mike Möller und das japanische Model Hazuki Kato. Der Film ist im Syker Hansakino am Sonntag, 29. Juli, zu sehen. Beginn: 19 Uhr. 

Der US-amerikanische Schauspieler, Regisseur und ehemaliger Footballspieler Fred Williamson begann seine Karriere als Footballspieler in den 1950er-Jahren. Er wird laut Zindler für eine Autogrammstunde eingeflogen.

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