Kartoffelkäfer trifft die Burger-Biene

Streetfood-Festival in Weyhe der Renner

Mona, Reinhard und Sina (von links) lassen sich Süßkartoffelpommes, Pulled Pork und Nachos schmecken. - Foto: Ehlers

Weyhe - Von Uwe Goldschmidt. „Manege frei“ heißt es eigentlich, wenn der Zirkus in die Stadt kommt. In Weyhe lautete das Motto allerdings: Mampfen, Schlecken, Trinken – denn der Streetfood-Circus gastierte am Wochenende auf dem Marktplatz und lockte etliche Besucher an. Bereits am Samstagmittag bildeten sich trotz heftiger Regenschauer längere Menschenschlangen vor den einzelnen Tresen der Food-Artisten, die an den beiden Tagen die wahre Sensation sein sollten.

Organisiert hatte das Festival das Stadtmarketing Weyhe in Zusammenarbeit mit einer Osnabrücker Werbeagentur, die das Konzept bundesweit anbietet und erstmalig nach Weyhe brachte. Rund 20 Aussteller aus ganz Deutschland verfrachteten ihre internationalen Spezialitäten in die Gemeinde, sodass keiner hungrig nach Hause gehen musste. Denn das Motto des Streetfood-Circus’ lautete: „Wir machen Weyhe satt und glücklich.“

Für jeden etwas dabei

Doch bevor sich der Zustand der Glückseligkeit einstellen konnte, hieß es bei den meisten Food-Attraktionen warten und Schlange stehen, um an das Objekt der Begierde zu gelangen. So auch bei Maik Altendeitering aus Wietmarschen, besser bekannt als „Mr. Burns“, mit seinem Kartoffelkäfer. In einem extra für Streetfood-Events umgebauten VW Käfer frittiert Altendeitering „Handmade Fries“. Hinter dem Begriff verstecken sich frisch vor Ort aus ganzen Kartoffeln gepresste Pommes, die mit Chili-Cheese-Sauce, Nachos oder Pulled Pork verfeinert sind.

Mit frischen Burgern hat sich die Burger-Biene auf Festivals einen Namen gemacht. Vom klassischen Burger über die rauchige Variante mit Bacon und Käse bis hin zum Veggie Burger hatte sie für jeden etwas dabei.

Nicht selten hieß es: „ausverkauft!“

Auch für den Nachtisch und Süßes war gesorgt. So bot Ferdinands Coffee Roastery handgemachte Küchlein und Süßigkeiten sowie einen „Great Coffee“ an. Wem das nicht genügte, konnte sich nebenan an frischen Früchten mit geschmolzener Schokolade erfreuen.

Mit Abnahme der Wassermenge von oben, nahm die Menge der Festivalbesucher gegen Abend weiter zu, sodass der Marktplatz, wie bereits bei „Summer in the city“, mit Menschenmassen gefüllt war. Wartezeiten von bis zu einer halben Stunde stellten die Hungrigen auf die Geduldsprobe und nicht jeder wurde am Ende mit dem erhofften Sattmacher belohnt. Denn schon relativ früh hieß es an einigen Ständen der Wandergastronomen: „ausverkauft“.

Trotzdem waren die Besucher sichtlich zufrieden auf ihrer kulinarischen Weltreise, und der Marktplatz bot ein tolles Ambiente für diese Art von Veranstaltung.

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