Frischer Wind in der Einrichtung

Karen Köppener und Nadine Hackmann bilden das neue Führungstandem der Kita Lahausen

Das neue Führungstandem in Lahausen: Nadine Hackmann (links) und Karen Köppener.
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Das neue Führungstandem in Lahausen: Nadine Hackmann (links) und Karen Köppener.

Weyhe – Weißer Rauch war zwar zu keinem Zeitpunkt zu sehen über der Kindertagesstätte Lahausen. Trotzdem hat es dort in den letzten Wochen an der Spitze der Belegschaft einen personellen Wechsel gegeben. Nun hat die Gemeinde Weyhe das neue Führungsduo der größten Kita der Kommune vorgestellt.

Wobei „neu“ in diesem Falle auch nicht ganz zutrifft, denn zumindest Karen Köppener ist diese Aufgabe nicht fremd gewesen: Bereits seit Januar 2019 ist die gebürtige Lahausenerin in leitender Position in der Kita tätig. Seit 1996 arbeitet die 43-Jährige als Erzieherin, erst in Syke, danach im Elternverein in der Krippe. 2016 folgte der Wechsel in die Kita Lahausen, die sie als „offenes, herzliches Haus“ beschreibt. Nach drei Jahren stieg sie zur Stellvertreterin der langjährigen Kita-Leitung Petra Strauß auf. Die allerdings verabschiedete sich vergangenen September in den Ruhestand. Karen Köppener rückte erneut auf, hinterließ dabei jedoch eine Lücke, die es zu füllen galt.

Und genau das gelang der Gemeinde um die Erste Gemeinderätin Ina Pundsack-Bleith und Inga Bleeker, Teamkoordinatorin vom Kinder- und Familienservicebüro. „Wir freuen uns riesig darüber“, lässt Erstere verlautbaren, „dass wir in der Kita Lahausen das Leitungsteam wieder vollständig haben.“

„Habe in viele freundliche Gesichter geguckt“

Denn seit dem 1. November weht noch einmal etwas frischerer Wind durch die Hallen der Kindertagesstätte: Nadine Hackmann übernimmt seitdem die vakante Position hinter Karen Köppener – wobei beide betonen: „Wir sind ein Leitungstandem.“ Bedeutet in diesem Fall: Nadine Hackmann übernimmt die Leitung der Kinderkrippe, Karen Köppener die des Kindergartens.

Die „Neue“ bringt dabei ebenfalls viel Erfahrung mit. Ihre Karriere startete die Sykerin in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderungen in Bremen, ehe sie einige Jahre im Elternverein einer Syker Krippe arbeitete. Nun bekleidet Nadine Hackmann erstmals ein Amt in leitender Position. Eines sei ihr bei ihren ersten Vor-Ort-Terminen in Lahausen direkt aufgefallen: „Ich habe hier in viele freundliche Gesichter geguckt“, sagt sie. Ihr neues Team wird von Nadine Hackmann als „motiviert, sehr engagiert und immer mit Blick aufs Kind“ geadelt.

138 Kinder in sieben Gruppen

Einziger Haken an dem für sie neuen Arbeitsumfeld: Sie muss viele neue Namen lernen. Für Karen Köppener ist die neue Kollegin ein Glücksfall: „Es ist gut, jemanden mit dem Blick von außen dazuzubekommen“, findet sie. „Nadine ist nicht betriebsblind.“ Das gilt auch für einen großen Teil des Teams, das zuletzt wild durchgewirbelt wurde. Insgesamt kümmern sich in Lahausen derzeit 25 Pädagogen um das Wohl von 138 Kindern in sieben Gruppen, davon vier Kindergarten- und drei Krippengruppen.

Die große Herausforderung, die nun auf die beiden und ihre Mitarbeiter wartet, ist das Herantasten an das Konzept der Kita. „Das ist mit Corona natürlich nicht so leicht“, weiß Karen Köppener. Wichtiger Teil des Konzepts sei das Gruppenübergreifende: „Die Übergänge sind hier toll gestaltet“, betont sie, „von der Krippe zum Kindergarten und weiter zur Schule. Man hält lange den Kontakt zueinander. Das gibt den Eltern und den Kindern viel Sicherheit.“

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