Selbstbedienungscafé eingerichtet

Kaffee und Wasser im Weyher Rathausfoyer

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Stellen das neue Rathaus-Selbstbedienungscafé vor: Ina Pundsack-Bleith und der Fachbereichsleiter Lindhorst. Im Vordergrund befindet sich der Kaffeeautomat, und am Ende des Tresens steht der Wasserspender.

Weyhe - Von Sigi Schritt. Manche Behörden haben in ihren Gebäuden einen Getränkeautomaten installiert, an dem sich sowohl das Personal als auch die Besucher bedienen können. Durch den Betrieb fallen aber meist Plastikbecher-Berge an, die dazu noch aufwendig entsorgt werden müssen.

Die Weyher Gemeindeverwaltung will diesen Plastikmüll vermeiden und hat sich jetzt für einen anderen Weg entschieden. Ihre Lösung kostet rund 5 000 Euro: In Sichtweite des Empfangtresens wartet ein kleines Selbstbedienungscafé auf Gäste, die zum Beispiel vor dem Besuch des Bürgerbüros oder Standesamtes ein paar Minuten überbrücken müssen.

Die Verwaltung hatte zunächst nur einen Wasserspender für heiße Sommertage aufstellen wollen. „In diesen Zusammenhang wurde uns schnell deutlich, dass wir diesen Service sinnvollerweise auch auf einen Automaten mit Kaffee- und Kakaogetränken ausdehnen mussten.“ Es gibt laut Bürgermeister-Stellvertreterin Ina Pundsack-Bleith vielfältige Gelegenheiten, bei denen Rathausbesucher im Rahmen ihres Aufenthalts ein Getränk zu sich nehmen. „Dies kann der Getränkewunsch im Rahmen oder am Rande einer Veranstaltung sein, zum Beispiel einer Sitzung, Informationsveranstaltung oder einer Ausstellung. Dieses Angebot wird gleichermaßen von Mitarbeitern sowie Ratsmitgliedern, die Fraktionssitzungen besuchen, angenommen.

Gemeinde verzichtet auf Plastikbehälter

„Während die Nutzung des Wasserspenders kostenlos ist, haben wir für Kaffee- und Kakaogetränke einen moderaten Preis auf Vollkostenbasis ermittelt“, so Pundsack-Bleith. Die Gemeinde verzichtet völlig auf Plastikbehälter und setzt lieber rote und schwarze Keramiktassen mit Weyhe-Wappen ein. „Bisher haben wir eine gute Resonanz, sowohl seitens der Rathausbesucher als auch aus dem Kreis der Kollegen.“

Besteht nicht die Versuchung, diese ansprechenden Tassen mitzunehmen? „Nein“, antwortet die Bürgermeister-Stellvertreterin. Bislang seien die Nutzer alle ehrlich gewesen und stellten die verwendeten Becher auf das vorgesehene Tablett.

Wer nun eine Tasse seriös erwerben will, muss sich noch etwas in Geduld üben: Die Gemeinde will künftig Marketing-Artikel wie Schirme, besagte Becher sowie Schlüsselanhänger, allesamt versehen mit dem Logo und den Farben der Wesergemeinde, anbieten. „Es wäre doch schön, wenn jeder in seiner Wohnung ein paar Weyhe-Becher im Einsatz hat“, sagt Ina Pundsack-Bleith. „Das sind auch schöne Geschenke.“

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