Vakanz in Leeste nach Monaten beendet

Jugendhausteam jetzt vollständig

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Mirko Richter (l.), Tineke Kampstra (M.) und Annika Reinert bilden das neue Leester Jugendhaus-Betreuerteam. Jugendpfleger Carsten Platt und Bürgermeister Andreas Bovenschulte (r.) freuen sich, dass die monatelange Vakanz nun ein Ende hat.

Weyhe - Von Philipp Köster. Im Sommer musste das Leester Jugendhaus sogar für drei Wochen schließen – so schlecht war es um die Personalsituation der Mitarbeiter gestellt. Faktisch gab es keinen einzigen Betreuer mehr, berichtet Jugendpfleger Carsten Platt. Mit einer Honorarkraft, dem vorübergehenden Einsatz seiner selbst und der Anstellung der ersten neuen Mitarbeiterin Annika Reinert konnte das Jugendhaus ab August zumindest zeitweise wieder öffnen. Seit Anfang des Monats vervollständigen Tineke Kampstra und Mirko Richter das Dreierteam. Grund für die Vakanz sind Platt zufolge unter anderem auch zu respektierende Vertragslaufzeiten bei alten Arbeitgebern.

Die Mitarbeiter laden die Jugendlichen ein, dienstags bis freitags von 14 bis 20 Uhr sowie neuerdings auch an jedem zweiten Sonnabend im Monat von 14 bis 19 Uhr ins Haus am Mühlenkamp zu kommen. Diese Samstagsangebot ist aber zunächst eine Versuchsphase. Platt und das Leester Team wollen schauen, wie gut es angenommen wird.

Den drei neuen Betreuern geht es in erster Linie darum, die jungen Leute kennenzulernen und eine „Beziehung“ aufzubauen, wie sie unterstreichen. Es gibt aber auch schon ein neues Monatsprogramm mit Koch-, Bastel- und Gitarrenkursangeboten.

Auf dem Saiteninstrument ist nämlich Mirko Richter sehr versiert. Der 47-jährige Erzieher ist in Erichshof aufgewachsen, hat von Kitas bis Grundschulen verschiedene Einrichtungen in der Gemeinde als Erzieher durchlaufen. Auch im Jugendhaus hat Richter schon gearbeitet, das er als Jugendlicher übrigens selbst besucht hat. Zuletzt war er fünf Jahre in einem Jugendzentrum in Rotenburg tätig.

Tineke Kampstra stammt aus der Nähe von Groningen. Die 31-jährige Sozialarbeiterin hat vier Jahre in Bremen als persönliche Assistentin von körperlich behinderten Menschen gearbeitet. Nun wollte sie wieder einen Job ausüben, der ihrem Studium entspricht.

Die Dritte im Bunde ist Annika Reinert (27). Die Sozialwissenschaftlerin (Uni Oldenburg) hat bislang als Honorarkraft Freizeiten und Veranstaltungen im Jugendhaus Delmenhorst geplant.

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