Tag der offenen Tür

Leester DRK-Ortsverein präsentiert sein neues Haus

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Sie wollen am Tag der offenen Tür unter anderem zeigen, wie leicht es für Laien ist, mit den Hightech-Defibrillatoren umzugehen: Christian Klaiber, Kirsten Busch und Yannick Schmidt (r.). 

Leeste - Von Sigi Schritt. Vor vier Monaten sind das örtliche Jugendrotkreuz, der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und der Leester Teil der Kreisbereitschaft zusammen mit den Notfalldarstellern in das ehemalige Feuerwehrhaus umgezogen. Aber erst gestern haben die neuen Nutzer alle Schilder ihres Gebäudes an der Ladestraße ausgewechselt, die noch auf die alte Ortswehr hinwiesen – rechtzeitig zum Tag der offenen Tür am Sonnabend, 4. November.

Jetzt können wir sagen, es ist „unser DRK-Haus“, sagt Kirsten Busch (49), Leiterin des Jugendrotkreuzes. Seit dem Umzug vom alten Leester Rathaus hat sich eine Menge getan: Im ehemaligen Versammlungsraum der Feuerwehr befinden sich zwar noch die Bar und das Mobiliar, doch die neuen Nutzer haben ihre Logos an die weiß gestrichene Wand gemalt – auf der einen Seite steht beispielsweise das Logo des Jugendrotkreuzes, auf der anderen Seite das des Ortsvereins. „Es fehlt aber noch der Blutstropfen der Notfalldarsteller“, so Busch. Das Büro hat ebenfalls neue Farbe bekommen – allerdings fehlt den Kopiergeräten noch der endgültige Platz. Eine neue Verwendung hat der alte Schlauchturm erhalten. „Hier trocknen wir beispielsweise unsere Zelte“, erläutert Busch. „Das mussten wir vorher in den vom Kreisverband angemieteten Garagen tun“, berichtet die 49-Jährige.

„Jeder gehört sofort dazu“

Über mangelndes Interesse an Kindern, Jugendlichen, Heranwachsenden und jungen Erwachsenen kann Busch nicht klagen. „Wir haben 50 Mitglieder im Alter von sechs bis 27 Jahren. Dazu kommen noch ältere Gruppenleiter und Helfer. Auch Eltern engagieren sich“, sagt sie erfreut. Das liege sicherlich nicht nur an den regelmäßigen Treffen, in denen Themen rund ums DRK sowie soziale Themen besprochen werden, Erste Hilfe geübt und viel gespielt und gebastelt wird, sondern auch an den vielen Feiern. Partys gibt es zum Fasching, in der Adventszeit. Ein weiterer Punkt sei, dass „jeder sofort dazu gehört“ und es keine Ausgrenzung gebe. Das wollen wir beim Tag der offenen Tür, der um 15 Uhr beginnt, demonstrieren, so Busch. Für die Zeit nach dem offiziellen Empfang mit Vertretern von Verwaltung, Rat, Feuerwehr, Polizei, DLRG und THW sowie der Kirche bereiten die jungen DRK-Mitglieder zahlreiche Mitmachaktionen vor, und die Gruppe „Notfalldarstellung“ tritt mit ein paar kleinen Erste-Hilfe-Vorführungen in Aktion.

Auch die Bereitschaft hat eine Menge vorbereitet. Sie zeigt nicht nur alle Fahrzeuge in der Halle, sondern demonstriert unter anderem auch, wie Laien-Helfer Defibrillatoren einsetzen sollten.

Die Vize-Leiter Yannick Schmidt (20) und Christian Klaiber (24) laden Besucher ein, sich an einem Testgerät zu versuchen. Auch sie werben um Verstärkung.

Den Abschluss des Tages bildet ein Laternenumzug, der um 18 Uhr unter Führung des Jugendspielmannszugs der Freiwilligen Feuerwehr Bassum beginnt. Der Tross wird diesen Rundkurs einschlagen: Ortfeld, Jahnstraße, Buchenstraße, Hagener Straße, Ortfeld, Dudenstraße, Schulstraße. Am DRK-Haus soll der Abend gemütlich ausklingen, so Kirsten Busch.

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