Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Melchiorshausen: Neues Löschfahrzeug kommt im März

„Die Zahl der Übungsdienste wird gesteigert“

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Kreisbrandmeister Michael Wessels (hinten links), Gemeindebrandmeister Norbert Warnke (hinten rechts), Orstbrandmeister Torsten von Niesewand (daneben) sowie Erste Gemeinderätin Ina Pundsack-Bleith mit den Geehrten (hinten v.l.): Uwe Stäglich, Klaus Peters; (vorne v.l.): Manfred Rottmann, Ludwig Hüsing, Heino Hildebrand.

Melchiorshausen - Von Heiner Büntemeyer. Ende März wird das neue Fahrzeug ausgeliefert, kündigte Ortsbrandmeister Torsten von Niesewand auf der Jahreshauptversammlung der Melchiorshauser Feuerwehr an. Daher musste das alte Löschfahrzeug bereits teilweise „entkernt“ werden, um spezielle Gerätschaften wie die Schlauch-Überführung nach Ulm zu senden, damit sie in den Aufbau des neuen Fahrzeuges eingepasst werden können. Bei der Rohbau-Abnahme dieses Fahrzeuges in Ulm waren Melchiorshauser Feuerwehrleute vor Ort.

Mit dem neuen Fahrzeug ist die Wehr künftig „autark“ und muss nicht mehr gemeinsam mit den Leestern ausrücken. „Um so intensiver müssen wir uns mit unserem neuen LF 10 vertraut machen“, kündigte Gruppenführer Torsten Jacob an. Das bedeute, dass nach der Auslieferung die Anzahl der Übungsdienste gesteigert wird. Von diesen gab es im vergangenen Jahr 13, die für die 35 Aktiven, darunter sieben Frauen, bestimmt waren. Neben den, wie die Gruppenführer Torsten Jacob und Frank Schröder berichteten, gut besuchten Übungsdiensten standen die Planungen für das neue Löschfahrzeug im Mittelpunkt der Arbeit.

Jugendwart Pascal Rump bedauerte außerdem, dass die Zahl der Mitglieder in der Jugendfeuerwehr auf sechs Mitglieder zurückgegangen ist, nachdem Caroline Frank in den Aktiven Dienst übernommen wurde. Der ehemalige Ortsbrandmeister Heinz-Georg Jacob stellte daher die Funktion eines Brandschutz-Erziehers in Melchiorshausen in Frage, weil es dort ohnehin keine Schule mehr gibt, an denen diese Funktionsträger für die Jugendfeuerwehr werben könnten.

Gemeindebrandmeister Norbert Warnke forderte eine Zusammenarbeit mit den Nachbar-Brandschutzerziehern. Außerdem gehörten nicht nur Schüler, sondern auch Erwachsene zur Zielgruppe der Brandschutz-erzieher. Der Vorsitzende des Fachausschusses, Rainer Zottmann, regte an, die Übergabe des neuen Löschfahrzeugs mit einem Tag der offenen Tür für Kinder interessant zu gestalten.

„Wer die Jugend hat, hat die Zukunft“, erklärte der Gemeindebrandmeister. Daher mache er sich Sorgen um die Zukunft der 1988 gegründeten Jugendfeuerwehr. Damals sei das Durchschnittsalter der Aktiven sehr hoch gewesen; die Jugendfeuerwehr habe zu einer Verjüngung und letzten Endes zum Fortbestand der Wehr beigetragen.

Die von Gruppenführern angekündigten intensiveren Übungsdienste nahm Kreisbrandmeister Michael Wessels zum Anlass, daran zu erinnern, dass die Hauptaufgabe der Feuerwehren in der Gefahrenabwehr liege. Das setze eine regelmäßige Dienstbeteiligung, eine optimale Ausbildung und beste Ausrüstung der Feuerwehrleute voraus.

Frank Schröder trat als Führer der zweiten Gruppe zurück, neuer Gruppenführer ist jetzt Martin Derda. Außerdem schloss sich Rainer Stahmann der Feuerwehr an.

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