IT-Unternehmer investiert eine halbe Million Euro und eröffnet Computer-Haus

Neues Leben im ehemaligen NP-Verbrauchermarkt

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Seit Silvester 2012 steht dieser Edeka-Markt leer. In diese Räume ziehen zwei Computerfirmen ein.

Sudweyhe - Von Sigi Schritt. Im ehemaligen Verbrauchermarkt an der Straße Im Mühlengrunde/Ecke Sudweyher Straße geben sich derzeit Handwerker sprichwörtlich die Klinke in die Hand. Der IT-Unternehmer Fabio Martin aus Barrien investiert nach eigenen Angaben mehr als eine halbe Million Euro, um seine beiden Firmen, www.hardwarebro.de und FM Systemhaus, in einem Domizil zusammen mit einem Verkaufsraum für Computer zu vereinen. „Deshalb habe ich das rund 2000 Quadratmeter umfassende Grundstück gekauft“, sagt der Unternehmer.

Bis zum Wochenbeginn hatte das Unternehmen Edeka-Mios laut einer Sprecherin die rund 350 Quadratmeter umfassende Verkaufs- und Lagerfläche von Hajo Krause, einem Immobilienmakler aus der Wesergemeinde, gemietet. „Deshalb konnten wir erst jetzt in das Gebäude hinein“, sagt Fabio Martin. Er hatte den Standort schon vor geraumer Zeit für sich entdeckt, schließlich suchte Edeka-Mios seit Januar 2013 Nachmieter. „Ich wollte aber wegen der Umbauinvestitionen nicht mieten“, so Martin. Um das Gebäude auf links zu krempeln, bekomme er Hilfe von seinem Vater, Wolfgang Martin, der als selbstständiger Bauingenieur die Mauerdurchbrüche geplant hat und den Umbau koordiniert. Bis spätestens März sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dann sind die Büro- und Werkstatträume sowie ein großer Verkaufsraum bezugsfertig, so dass das Geschäft komplett von Syke nach Weyhe ziehen kann. Außerdem will der Unternehmer seinen Mitarbeiterstamm vergrößern und sucht Fachpersonal.

Das Frisörgeschäft und der Laden für Babytragen, blieben bestehen. „Ich freue mich ja über langfristige Mieter“, so Martin. In dieser Nachbarschaft will der gelernte Fachinformatiker bald in seinem Verkaufsraum die gleichen Waren zu denselben Preisen anbieten wie in seinem Online-Shop. Unter anderem hat er sich mit seinen Mitarbeitern auf den Vertrieb von Sonderposten spezialisiert. „Wir kaufen von großen Herstellern Geräte aus der Überproduktion oder Messe- und Vorführgeräte ein und können sie erheblich günstiger als zum empfohlenen Verkaufspreis anbieten. Dennoch sind die Geräte, die wir innerhalb der Europäischen Union verschicken, neu oder neuwertig“, erklärt der Barrier sein Geschäft.

Kunden haben die Möglichkeit, Computer und Zubehör großer Marken, etwa von Acer, Asus und Apple, zu erwerben. Sogenannte Rückläufer sind ebenfalls dabei, „die vom Hersteller oder von uns professionell gereinigt und aufbereitet werden“. Außerdem will Martin einen klassischen Fachhandels- und Reparaturservice anbieten.

Sein zweites Standbein: Wenn ein mittelständisches Unternehmen keinen eigenen IT-Fachmann einstellen will, hilft Fabio Martin mit seinen drei Mitarbeitern vom FM Systemhaus mit Hard- und Softwarelösungen aus. Gemeinsam betreuen sie Netzwerke, beispielsweise die sogenannten Clouds und auch Warenwirtschaftssysteme sowie entsprechende IT-Branchenlösungen.

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