Der irische Sänger Kieran Halpin trägt in Kirchweyhe eigene Produktionen vor

Rock-Poet begeistert im Theater-Pub Shakespeare’s

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Kieran Halpin gibt im Theater-Pub ein zweistündiges Konzert.

Kirchweyhe - Von Bernd Ostrowski. Ein besonderes Klangerlebnis hat in der Nacht von Freitag auf Sonnabend auf die Besucher des Theater-Pubs Shakespere’s gewartet: Der in Irland geborene Rock-Poet und Songwriter Kieran Halpin brachte ausnahmslos aus der eigenen Feder stammende Balladen zu den unterschiedlichsten Themen zu Gehör. Das Konzert in Weyhe ist zustande gekommen, weil Halpin den Geschäftsführer des Weyher Theaters, Heinz-Hermann Kuhlmann, einfach angerufen hatte. Er hat in prompt engagiert.

Der Ire ist in der Region kein Unbekannter. Er hatte bereits in Delmenhorst, im Rathaus Stuhr und in der Wassermühle in Barrien gespielt. Der Auftritt in der Wesergemeinde sei für ihn eine Premiere, ergänzt Halpin.

Musik macht er bereits seit 42 Jahren. Im zarten Alter von 18 Jahren hat er in Dublin eine preiswerte Gitarre erstanden und damit die ersten Songtitel kreiert. Bisher hat er 21 Alben herausgebracht, aus dem neuesten mit dem Namen „Es ist immer 3,15“ trug er zahlreiche Titel vor.

Kieran Halpin wohnt seit eineinhalb Jahren in Nürnberg. „Es gibt Schlimmeres“, lautete sein scherzhafter Kommentar. Davor habe er 21 Jahre in Schottland südlich von Edinburgh gelebt.

Es ist noch gar nicht so lange her, das hat er Konzerte mit deutschen Musikern wie beispielsweise dem Komponisten und Akkordeonspieler Manfred Leuchter gegeben, der sich unter anderem als Arrangeur für Reinhard Mey betätigt. Auch der bekannte Hamburger Percussionist Yogi Jockusch zählte schon zu seinen Konzertpartnern.

In Kirchweyhe hatte er allerdings einen Alleinauftritt. „Ich beginne mit einem ganz positiven Lied“, kündigte er den Song „Walk like a Champion“ an. Mit dem Stück „Ben Parkinson’s Friends“ thematisiert er die Kriege im Irak und in Afghanistan. Die Musik hierzu klingt auch leicht energisch, der Titel „Sorrow“ beschäftigt sich mit dem Problem Depressionen. Außerdem besang er Irish Pubs: Es gebe in Deutschland sehr viele Irish Pubs, in Irland gebe es nicht ein einziges deutsches Lokal, sagte er. „I like Irish Pubs in Irland, I like German Pubs in Germany and I like English Pubs in England” scherzte Halpin. Dann folgte ein flotter Song über das Phänomen. Der besinnliche Titel „Long Lost Friends“, das optimistische Liebeslied „Angels Are Smiling“ oder das melodische Stück „New Years Day“ komplettierten das Programm. Gegen Mitternacht endete das Konzert, und das begeisterte Publikum sparte nicht mit Beifall.

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