Investition in Elektroflotte

Zukunftsdialog im Weyher Rathaus mit Bremer Daimler-Chef Peter Theurer

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Peter Theurer

Weyhe - Von Sigi Schritt. „Die Mobilität der Zukunft“ lautet das Thema einer Vortragsveranstaltung am Montag, 20. November, im Rathaus, zu der Bürgermeister Andreas Bovenschulte den Bremer Daimler-Werksleiter Peter Theurer als Referenten gewonnen hat.

Der Weyher Zukunftsdialog richtet sich laut Bovenschulte nicht nur an Politik, Verwaltung und Unternehmer, sondern an „alle Bürger“. Den Bremer Mercedes-Chef einzuladen lag nahe, weil viele Bürger der Wesergemeinde im Sebaldsbrücker Werk arbeiten – immerhin kommt, wie der Konzern auf Nachfrage mitteilt, jeder fünfte Beschäftigte aus Weyhe.

Bremen wird als Standort in die Produktion von Elektrofahrzeugen einsteigen. Parallel baut der Konzern einen globalen Batterieproduktionsverbund auf.

In den nächsten Jahren investiert Mercedes-Benz-Cars zehn Milliarden Euro in den Ausbau seiner Elektroflotte und zusätzlich rund eine Milliarde Euro in einen globalen Batterie-Produktionsverbund innerhalb des weltweiten Produktionsnetzwerkes, teilt der Konzern auf Anfrage mit. Bis 2022 will der Konzern erreichen, dass jede Baureihe mindestens eine elektrifizierte Alternative anbieten kann. 

Künftige Elektrofahrzeuge sollen in die Serienproduktion der bestehenden Mercedes-Benz-Werke integriert werden. Am Standort Bremen wird das erste Serienfahrzeug der Produkt- und Technologiemarke EQ produziert. Es soll 2019 auf den Markt kommen.

„Auszeichnung“ für den Standort

„Dass wir das erste EQ-Fahrzeug im Mercedes-Benz Werk Bremen bauen, ist ein enormer Vertrauensbeweis und eine echte Auszeichnung für unseren Standort“, sagt Peter Theurer auf Anfrage. „Als Lead-Werk für die C-Klasse und den GLC haben wir in den vergangenen Jahren unsere Anlaufstärke, unsere Flexibilität und unser technisches Know-how immer wieder unter Beweis gestellt. Jetzt gehen wir einen weiteren entscheidenden Schritt in Richtung Mobilität der Zukunft und bauen unsere Vielfalt auch beim Thema Antriebe weiter aus.“

Der Werksleiter kann im Rathaus Auskunft zum kompletten Produktportfolio geben. Es besteht zurzeit aus zehn verschiedenen Modellen. „Neben Fahrzeugen mit klassischem Verbrennungsmotor laufen hier beispielsweise auch die Plug-in-Hybride der C-Klasse und des GLC im Rahmen der Serienfertigung vom Band. Außerdem wird der ,GLC F-CELL’ – das weltweit erste Brennstoffzellen-Fahrzeug mit Plug-in-Technologie – in Bremen produziert werden. Auf den Anlauf im nächsten Jahr bereitet sich das Werk gerade vor“, so Theurer. „Mit der Zusage für den neuen Elektro-SUV EQC bieten Fahrzeuge ‚Made in Bremen‘ in Zukunft die komplette Bandbreite an intelligenten Antriebstechnologien.“

Der Referent selbst sei ein „Verfechter des Smart-Home-Konzepts“. Deshalb habe „ich bei uns zu Hause eine Fotovoltaikanlage inklusive Batteriespeicher installiert. Damit könnte ich dann künftig einen EQC aus Bremer Produktion bequem aufladen.“

Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr.

Das Rathaus bittet um eine Anmeldung bis zum Freitag bei Wirtschaftsförderer Dennis Sander unter der Nummer 04203/71 218 oder bei Ines Mannott vom Stadtmarketing unter Ruf 04203/71 272.

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