Heutiger Abiball ist das Ende der gemeinsamen Schulzeit: Ehemalige der KGS Leeste betreten Neuland

Und jetzt Theologie oder Zahnmedizin

+
Will Theologie studieren: Wienke Meyer

Weyhe - Von Vanessa Siemer. Für 101 Abiturienten der KGS Leeste ist die Schulzeit vorbei. Nachdem sie vergangenen Freitag entlassen wurden (wir berichteten), betreten sie nun Neuland. Was kommt nach dem Abitur? Einige Schüler stellen ihre Pläne vor.

Justus Borchers will Zahnarzt werden.

Für Justus Borchers steht inzwischen fest: Zahnmedizin soll es sein. „Ich weiß noch nicht lange, was ich belegen will. Bis vor zwei Monaten habe ich noch überlegt, Betriebswirtschaftslehre zu studieren. Erst in den vergangenen Wochen ist mir klar geworden, dass Zahnmedizin besser zu mir und meinen Fächern passt.“ Der Jahrgangsbeste hat sein Abitur in den Leistungskursen Physik, Biologie und Englisch mit der Note 1,3 absolviert. Er erhielt sogar eine Urkunde und eine einjährige kostenlose Mitgliedschaft in der „Deutschen Physikalischen Gesellschaft“ für sehr gute Leistungen im Fach Physik.

Bis zum Studium hat er noch einiges geplant: Urlaub mit Familie und Freunden, ein Praktikum als Zahntechniker und den Umzug. „Wohin ich umziehe, weiß ich noch nicht. Ich habe mich an mehreren Standorten beworben, aber die Zusagen bekommt man erst sehr spät.“

Auch Wienke Meyer ist auf Wohnungssuche. Sie hat ihr Abi mit 1,2 und damit als Jahrgangsbeste bestanden. Nun steht für die 18-Jährige ein Theologiestudium in Göttingen an. „Nachdem ich ein Praktikum in der Kirchengemeinde Barrien absolviert hatte, stand für mich fest, dass ich Theologie studieren will.“ Beruflich hat sie schon einige Vorstellungen, möchte sich aber nicht festlegen: „Nach dem Studium möchte ich in die Politik gehen oder in der theologischen Wissenschaft arbeiten.“

Früher wollte Thorben Kaiser, der sein Abitur mit 2,5 gebaut hat, Fußballer werden. Seit der zehnten Klasse weiß er jedoch, dass er im Natur-Technik-Bereich arbeiten möchte. Er hat sich für internationale Studiengänge beworben und plant ein Auslandssemester fest ein.

Einen langjährigen Berufswunsch hat Anna Pioch, sie will schon von Kindesbeinen an Lehrerin werden. Daher will die Abiturientin, die ihre Schulzeit mit der Note 1,8 abgeschlossen hat, Spanisch und Politik-Wirtschaft auf Lehramt studieren. Zu den anstehenden Veränderungen sagt sie: „Ich bin gespannt, wie es ist, auf eigenen Beinen zu stehen und ich glaube, dass sich mein Freundeskreis verändern wird.“

Dana Runge befindet sich zurzeit im Umzugsstress. Sie hat ihr Abitur mit 1,8 abgeschlossen und bereitet sich jetzt auf ihr duales Studium bei der BASF, einem weltweit führenden Chemieunternehmen, vor.

Alena Kaufmann bestand ihr Abitur mit der Note 1,5 und freut sich nun auf ihr duales Studium bei Airbus. Schon seit Ende des vergangenen Jahres hat sie dort einen festen Platz in der Tasche. Für ihr Studium hat sie ein Auslandssemester eingeplant. „Am liebsten würde ich nach Toulouse gehen, aber ich weiß natürlich nicht, ob das auch klappt.“ Bis zum Beginn am 1. September will sie noch ihre Freizeit genießen, weil sie bisher viel mit der Planung für den Abiball beschäftigt war. Die Abschlussschüler der KGS Leeste treffen sich heute im Hudson in der Überseestadt, um ihr Abitur und das Ende ihrer Schulzeit zu feiern. Insgesamt werden 450 Gäste erwartet.

Mehr zum Thema:

Sieben Festnahmen nach Terroranschlag von London

Sieben Festnahmen nach Terroranschlag von London

Südkorea setzt "Sewol"-Bergung fort

Südkorea setzt "Sewol"-Bergung fort

Elternleid und Altersliebe: Neue Hörbücher

Elternleid und Altersliebe: Neue Hörbücher

Apotheke auf dem Balkon: Heil- und Würzpflanzen für den Topf

Apotheke auf dem Balkon: Heil- und Würzpflanzen für den Topf

Meistgelesene Artikel

Rettungsdienste und Polizei proben Ernstfall

Rettungsdienste und Polizei proben Ernstfall

Große Resonanz auf den Infotag der Kreismusikschule

Große Resonanz auf den Infotag der Kreismusikschule

Palliativstützpunkt: Vorstand schließt Kassenprüfer aus

Palliativstützpunkt: Vorstand schließt Kassenprüfer aus

Hochkarätige Akteure prügeln sich im Dreyer Sportcenter Dassbeck

Hochkarätige Akteure prügeln sich im Dreyer Sportcenter Dassbeck

Kommentare