Umfrage zum Tag der Komplimente

Was war dein schönstes Kompliment?

Kristina Dollner

Weyhe - Von Alina Astl. Über ein Kompliment freut sich jeder von uns – oder besser doch über zwei, drei oder vier? Heute feiern Menschen den „Tag des Komplimentes“.

Die Grundidee hatten 1998 die zwei US-Amerikanerinnen Kathy Chamberlin und Debby Hoffman. Sie wollten damit zeigen, wie individuell ein einzelnes Kompliment für jede Person sein kann und wie man mit beispielsweise einem Satz die Herzen vieler Menschen zum Schmelzen bringen kann.

Oft erfordert es viel Mut, und im Kopf spielen sich wild durcheinander die Reaktionen des Anderen ab. „Also los, einfach trauen und Komplimente verteilen“, raten die Jugendlichen und jungen Erwachsene aus Weyhe und Umgebung, die selbst erlebt haben, was ein Lob bei ihnen bewirkt.

Lisa Jarmuth, 18, aus Leeste erhielt ihr schönstes Kompliment auf dem Hurricane-Festival 2017: „Viele sagten, dass ich eine tolle Ausstrahlung und ein richtig klasse T-Shirt anhabe mit der Aufschrift „feminism is for everyone“ (Feminismus sollte für jeden sein).

Lisa Jarmuth Foto: Astl

Lenara Bias, 18, Lahausen, beschrieb eine Situation, in der sie vor etwas längerer Zeit eine Reitbeteiligung hatte. Das beste Kompliment stammte von der Eigentümerin des Pferdes. Von allen Leuten, die schon mit diesem Pferd gearbeitet hatten, hätte das Tier noch niemand so schön geritten wie Lenara. Die Pferdehalterin wäre froh, dass sich die beiden gefunden haben. „Sie hat sich dann in ihrem und im Namen des Pferdes bei mir bedankt. Ich hab gestrahlt wie eine zweite Sonne, und ich tue es noch heute, wenn ich daran zurückdenke.“

Lenara Bias

Tom Jahns, 17, aus Leeste: „Wenn man direkt drüber nachdenkt, fällt einem ganz oft nichts ein, wie in einer Klassenarbeit.“ Doch schließlich erinnerte sich Jahns an eine Mitschülerin. „Sie sagte in etwa: Ich sitze in Deutsch genau hinter dir. Ich muss immer deine Haare anschauen. Die sind gigantisch! Darf ich die mal anfassen? Das hatte mich damals überrumpelt“, gesteht er. „Das war total unerwartet gekommen. Natürlich durfte sie sie es, und wir habe uns beide darüber gefreut.“ Jahns ist sich sicher: „Wir geben und bekommen viel zu selten Komplimente.“

Tom Jahns

Kristina Dollner, 23 aus Kirchweyhe berichtete davon, das sie das schöne Kompliment in ihrem Job als Alten- und Krankenpflegerin erhalten habe. „Eine Patientin sagte zu mir: Wenn Sie in den Raum kommen, geht die Sonne auf!“

Kristina Dollner

Für Emma Landwehr, 19, Bremen gibt es kein schöneres Kompliment als diese drei magischen Worte: „Ich liebe dich.“

Emma Landwehr

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