Herausforderung Flüchtlingsbetreuung

„Weyhe ist bunt“ als gelebter Alltag

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Spatenstich für das Feuerwehrgerätehaus. Archivfoto: hu

Weyhe - Frank Seidel erzählt gern eine Geschichte, die er bei einem Geburtstagsbesuch in seiner Funktion als ehrenamtlicher Bürgermeister erlebt hat: Er sei gefragt worden, was er zu den vielen Flüchtlingen sage. „Moin! Und herzlich willkommen“, so seine schlagfertige Antwort. Und der kommissarische Fachbereichsleiter für Ordnung und Soziales, Udo Petersohn, ist schon gefragt worden, ob denn auch nach Weyhe bald Flüchtlinge kämen. Hinter diesen beiden Anekdoten verbergen sich zwei Aspekte: Zum einen die unaufgeregte Willkommenskultur, die in Weyhe gelebt wird, zum andern, dass die Gemeinde mit der dezentralen Unterbringung der Hilfesuchenden auf das richtige Pferd gesetzt hat. Von Auseinandersetzungen von Migranten in Massenunterkünften hat man in der Wesergemeinde noch nichts gehört. Geräuschlos bedeutet aber nicht arbeitsarm. Unterbringung und Betreuung der Neuankömmlinge – bis morgen Abend werden es mehr als 300 Flüchtlinge sein, die in Weyhe ein dauerhaftes oder vorübergehendes Zuhause gefunden haben werden – erfordert von den haupt- und ehrenamtlichen Helfern ein hohes Maß an Anstrengung und Engagement, bilanziert Eva Dierkes vom Bürgerbüro. Für die Gemeinde gelte der Slogan „Weyhe ist bunt“ als gelebter Alltag.

Der Fachbereich Ordnung und Soziales blickt zudem auf ein Ereignis in der Seniorenarbeit zurück. In Zusammenarbeit mit dem Pro Dem Seniorenservicebüro ist das Quartier Leeste an den Start gegangen. Nach Anlaufschwierigkeiten hoffen die Ansprechpartner der Nachbarschaft für 2016 auf regen Zulauf beim monatlichen „Leester Klönschnack“.

Die dem Ressort zugeordnete Feuerwehr freut sich derweil über den Baubeginn des Leester Feuerwehrgerätehauses an der Angelser Straße. Der Abschluss der Arbeiten ist für Ende 2016 vorgesehen.

pk

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