Bürgermeister Bovenschulte ehrt Team des Umsonstladens

Helmut Raddatz zum Weyher des Jahres 2016 gekürt

+
Bürgermeister Andreas Bovenschulte überreicht Helmut Raddatz einen Blumenstrauß und eine Urkunde. Nicht nur der Ehrenbürger Otto Polak, sondern auch zahlreiche Ehrenamtliche, Vertreter der Wirtschaft und Politik verfolgen das Geschehen.

Weyhe - Von Sigi Schritt. Vor 80 Gästen hat Bürgermeister Andreas Bovenschulte gestern Abend herausragendes Engagement zum Wohle der Wesergemeinde gewürdigt und Helmut Raddatz zum Weyher des Jahres 2016 gekürt. Die Mitstreiter um Eva Böller und Anne Wesemann, die das Team des Umsonstladens im Louise-Ebert-Zentrum bilden, sind die Organisation des Jahres.

Raddatz habe eine beeindruckende Vita, stellte der Bürgermeister fest. Der Geehrte war lange für die CDU im Gemeinderat und bekleidete verschiedene Ämter. Seit 1999 ist er Vorsitzender des Seniorenbeirats. Seit 1990 organisiert er Veranstaltungen für den Volksbund der deutschen Kriegsgräberfürsorge. Auf seine Initiative gibt es seit 2015 eine zentrale Gedenkveranstaltung im Rathaus. 

Außerdem hat er sich Raddatz von Beginn an für Partnerschaften eingesetzt – erst für die Partnerkommune Coulaines, später für Madona. Wie der Weyher des Jahres und Filmer berichtete, habe sein achtjähriger berufliche Aufenthalt in den USA seinen Horizont hinsichtlich des Ehrenamts geweitet. Mit einer Seemannskiste habe er Deutschland verlassen, mit einem Seecontainer kehrte er 1975 zurück – mit seiner Frau Waltraud und seinen drei dort geborenen Töchtern.

Das Team des Umsonstladens: Elisabeth Menke, Kerstin Schult, Eva Böller, Grete Matuschek, Herta Singh, Anne Wesemann, Olga Geringer, Gulsen Kaya, Maxi Jürgens, Klara Roze, Jolanda Driemeyer, Ursula Schuppmann und Elisabeth Becker.

Außerdem ehrte der Bürgermeister das Team des Umsonstladens: Die damalige Gleichstellungsbeauftragte Eva Böller hatte zusammen mit ihrer Mitarbeiterin Anne Wesermann das Projekt vor 15 Jahren ins Leben gerufen. Die Idee: Für einen Fördereuro Eintritt können die Nutzer im Louise-Ebert-Zentrum Dinge mitnehmen, die andere nicht mehr benötigen, aber viel zu schade sind, um auf dem Müll zu landen. „Unter den bis zu 200 Kunden in der Woche befinden sich Menschen aller Einkommensschichten.“ Pro Woche liefern Bürger ihre ausrangierten Kleider und Gegenstände an, die das Volumen von drei Garagen haben.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Blutspuren von toter Journalistin in U-Boot entdeckt

Blutspuren von toter Journalistin in U-Boot entdeckt

Eiskalt oder scharf: Rezepte mit Pflaumen und Zwetschgen

Eiskalt oder scharf: Rezepte mit Pflaumen und Zwetschgen

Kaktusfeigen richtig öffnen

Kaktusfeigen richtig öffnen

VW Tiguan Allspace im Test: Wegen des Erfolgs verlängert

VW Tiguan Allspace im Test: Wegen des Erfolgs verlängert

Meistgelesene Artikel

Lkw kippt um: B69 gesperrt

Lkw kippt um: B69 gesperrt

Barnstorfer Ballon-Fahrer-Festival: Happy End am Himmelszelt

Barnstorfer Ballon-Fahrer-Festival: Happy End am Himmelszelt

Rettungshubschrauber im Einsatz: Radfahrer von Auto erfasst

Rettungshubschrauber im Einsatz: Radfahrer von Auto erfasst

Steinkamp nach Unterspülung gesperrt

Steinkamp nach Unterspülung gesperrt

Kommentare