Satzung soll kurz vor Weihnachten stehen

Haushalt 2018: Investitionen von 14 Millionen Euro geplant

Ein großes Baugerüst steht im Ratssaal. Dort soll eine neue Präsentationstechnik eingebaut werden. - Foto: Schritt

Weyhe - Von Sigi Schritt. Eine Premiere haben die Mitglieder des Finanzausschusses erlebt: Sie tagten am Dienstagabend nicht im Ratssaal, sondern nebenan. Der Grund: Der große Raum wird umgebaut, er soll eine neue Präsentationstechnik und Beleuchtung bekommen.

Die Stellvertreterin des Bürgermeisters, Ina Pundsack-Bleith, stellte dem Gremium die Eckdaten und Rahmenbedingungen des Haushaltes für das kommende Jahr vor. Sie formulierte drei Wünsche, die ihrer Ansicht nach, alle erfüllt werden. „Der Ergebnishaushalt ist erstens ausgeglichen und erwirtschaftet zweitens einen ordentlichen Überschuss.“ Nach aktueller Planung betrage er zwei Millionen Euro. „Dieses Buchgeld kommt in die Überschussrücklage“, kündigt Pundsack-Bleith an.

Sie glaubt, dass sich auch der Wunsch erfüllt, eine möglichst kleine Kreditaufnahme gegenüber dem Verhältnis zum Investitionsvolumen anzustreben. Doch das entscheide sich erst im Laufe der kommenden Beratungen, die erst in den Fachausschüssen ab dem 7. November diskutiert würden. Am Ende, so Pundsack-Bleith, wird der Rat am 19. Dezember die Haushaltssatzung 2018 beschließen.

Eine Million Euro für Gewerbegrundstücke

Wie sie genau aussieht, ist Sache der Politik: So sind Investitionen in Höhe von 14 Millionen Euro geplant. Unter anderem geht es um einen Abschlagsbetrag für die Sanierung der KGS Leeste. Außerdem will die Gemeinde für eine Million Euro Gewerbegrundstücke ankaufen, um sie selbst zu vermarkten. Weiterhin geht es um die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED und – um ein weiteres Beispiel zu nennen – um Feuerwehrfahrzeuge.

Müsste die Gemeinde diese Investitionssumme vollständig per Kredit finanzieren? Nein, antwortet Pundsack-Bleith und rechnet vor: Die Gemeinde bekomme Zuschüsse von Bund und Land für bestimmte Investitionen, außerdem Geld durch den Verkauf von Grundstücken, um nur einige Beispiele zu nennen. Insgesamt Einnahmen in Höhe von 4,2 Millionen Euro. Zudem könne Pundsack-Bleith auch auf die Überschüsse aus dem Bereich der sogenannten laufenden Verwaltung setzen.

Unterm Strich geht die Stellvertreterin des Bürgermeisters davon aus, dass die Gemeinde maximal 6,6 Millionen Euro finanzieren müsste, zum Teil aus noch vorhandener Liquidität und zum Teil aus neuen Krediten.

Außerdem berichtete der Ausschussvorsitzende Berthold Groeneveld über die Weyher Wirtschaftstour, die zuvor ins Weyher Theater geführt hatte. Geschäftsführer Heinz-Hermann Kuhlmann, Intendant Kay Kruppa und Dramaturg Frank Pinkus gewährten den Ratsmitgliedern einen Blick hinter die Kulissen. Es sei nicht nur das größte niedersächsische Privattheater, es träge sich selbst und zahle sogar Gewerbesteuer, sagte Groeneveld erfreut.

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