Eisenoxid verstopft die Kiesporen

Harzwasserwerke wollen in Leeste Brunnen erneuern

Mitarbeiter einer Firma aus Espelkamp untersuchen das Areal der Harzwasserwerke. Sie suchen eine geeignete Stelle, damit sie eine Stelle für einen neuen Brunnen finden.

Leeste - Von Sigi Schritt. Seit Tagen brodelt in Leeste die Gerüchteküche. Autofahrer auf dem Weg von Leeste nach Melchiorshausen und umgekehrt schauen regelmäßig neugierig über die Felder, was auf einem von Bäumen umrandeten Grundstück, auf dem sich eine Fertiggarage befindet, passiert. Ein Spezialfahrzeug mit einem Bohraufsatz befindet sich im Mittelpunkt der Arbeiten.

Auf Anfrage gibt der Geologe Maik Uhlen, zuständiger Abteilungsleiter Wasserwirtschaft der Harzwasserwerke, Auskunft. Auf diesem Areal befindet sich der Brunnen mit der Nummer 11. Er ist einer von insgesamt 19, die sich von West nach Ost erstrecken. Dieses Bauwerk sei in die Jahre gekommen. „Der Wasserspiegel sinkt“, berichtet Uhlen. Im Laufe der Zeit seien Porenräume des Kieses, den ein Filterrohr umgibt, mit einer Art Schleimpartikel verstopft. Zuviel Eisenoxid habe sich dort abgesetzt.

35 Meter Rohrtiefe

Deshalb will das Unternehmen an dieser Stelle zur Trinkwassergewinnung einen neuen Brunnen bauen, dessen Rohr erneut 35 Meter in die Tiefe führen soll.

Derzeit loten Mitarbeiter eines Unternehmens aus Espelkamp die beste Stelle aus, erklärt Uhlen. Wenn die Stelle gefunden ist, werden die Behörden wie Landkreis und Syker Vorgeest sowie das Gewerbeaufsichtsamt eingeschaltet.

Die Bohrung für den richtigen Hauptbrunnen dauere aber viel länger. „Etwa drei bis vier Monate“, umfasst laut Uhlen die Bauzeit. Zum Abschluss wird die Förderelektronik erneut in eine Fertiggarage platziert.

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