Große Fußstapfen

Grüner Daumen: Florian Mategka ist für die Weyher Flora im Einsatz

Grüner Daumen: Florian Mategka (links) kümmert sich um die Flora in der Gemeinde, was Steffen Nadrowski sichtlich freut.
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Grüner Daumen: Florian Mategka (links) kümmert sich um die Flora in der Gemeinde, was Steffen Nadrowski sichtlich freut.

Er stellt seinen grünen Daumen ab sofort voll und ganz in den Dienst der Gemeinde Weyhe: Florian Mategka, Landschaftsgärtner, ist seit dem 1. November der neue Grünplaner im Rathaus. Er tritt in große Fußstapfen.

Weyhe – Sein direkter Vorgänger war Thomas Krause. Im Oktober vergangenen Jahres verstarb der 60-Jährige nach fast drei Jahrzehnten, in denen er für die Planung und Umsetzung von Parks, Spielplätzen und Naherholungsanlagen zuständig war. Zwischen Thomas Krause und Florian Mategka besteht eine direkte Verbindung: „Er war mein Berufsschullehrer“, erinnert sich der 41-Jährige.

Jetzt soll also der ehemalige Schüler das Werk seines Lehrers weiterführen. „Und die Projekte sind nicht wenige“, weiß er. Kein Wunder, denn Mategka, gebürtiger Brinkumer und wohnhaft in Bremen, hat bereits in Weyhe gewohnt und hatte in der Vergangenheit viel in der Gemeinde zu tun. Er kennt sich also aus an seiner neuen alten Wirkungsstätte.

Planerische Aufgaben im Fokus

Doch man werde ihn „eher seltener mit einer Schaufel in der Hand“ sehen, sagt er lachend, als er gefragt wird, ob er als Grünplaner mehr Theoretiker oder Praktiker ist. Das sei für ihn jedoch kein Problem, schließlich habe er bereits in der Vergangenheit zunehmend mit planerischen Aufgaben zu tun gehabt, „obwohl ich aus der Praxis komme“, sagt er. 2002 schloss er seine Lehre als Gärtnergeselle ab, 2009 machte er seinen Meister.

Sehr froh über seinen personellen Neuzugang ist Steffen Nadrowski, Leiter des Fachbereichs Gemeindeentwicklung und Umwelt in der Gemeinde – der die Fußstapfen gleich noch ein bisschen größer werden lässt: „Im regionalen Vergleich sind wir in Weyhe mit unseren Grünanlagen überdurchschnittlich gut aufgestellt. Wir verknüpfen das für uns selber mit einem hohen Anspruch und brauchen dafür entsprechende Fachleute.“

Räume mit hoher Aufenthaltsqualität

Das liege laut Nadrowski auch am Bedarf: „Die Anforderungen an Grünanlagen werden immer größer, weil viele Menschen ohne Garten leben und einen Rückzugsort ins Grüne brauchen.“ Das sei, konkret gesagt, auch die Aufgabe seines neues Grünplaners: „Er soll Räume gestalten, die eine hohe Aufenthaltqualität haben.“

Einer dieser Räume ist das Leester Wäldchen. Dieses soll zu einer modernen Parkanlage umgestaltet werden; ein Projekt, das Thomas Krause seinerzeit bereits ins Auge gefasst und angeschoben hat. „Die Anlieger haben im letzten Jahr bereits mehrfach gefragt“, so Steffen Nadrowski, „jetzt geht es endlich weiter.“ Florian Mategka selber wirft noch die alten Parkanlagen in Kirchweyhe ein. Die seien aus den 1960er-Jahren und bedürfen in seinen Augen einer Generalüberholung.

Er soll ökologisch hochwertige Räume schaffen

Damit ist auch das engere Aufgabenfeld des „Neuen“ abgesteckt, denn Florian Mategka ist in erster Linie für die Grünplanung im besiedelten Bereich der Gemeinde zuständig.

Dies betreffe beispielsweise Spielplätze für Kinder oder Möglichkeiten für die älteren Mitbürger, um sich im Grünen zu treffen, so Steffen Nadrowski. Ganz wichtig ist dem Fachbereichsleiter vor allem jedoch eines: „Florian soll ökologisch hochwertige Räume schaffen.“

Das sei ebenfalls Anspruch der Gemeinde. Nicht, weil es eine rechtliche Verpflichtung dazu gibt, „sondern weil wir es für wichtig halten.“ Und damit werden die Fußstapfen gleich noch ein bisschen größer. Doch Florian Mategka scheut die Aufgabe nicht: „Ich habe hier ein sehr freundliches Team, das Arbeitsklima ist gut. Mir wird hier viel unter die Arme gegriffen.“

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