Alle Ortsfeuerwehren im Einsatz

Großbrand in Kirchweyhe: Zwei Verletzten bei Dachstuhl-Brand - Haus unbewohnbar

Zu einem Großeinsatz in Kirchweyhe sind am Sonntagnachmittag alle sieben Ortsfeuerwehren der Gemeinde ausgerückt. An der Bahnhofstraße ist ein Dachstuhl ausgebrannt. Zwei Personen wurden bei dem Feuer verletzt.

  • Am Sonntag mussten alle Ortsfeuerwehren nach Kirchweyhe zu einem Großeinsatz ausrücken.
  • Dort brannte der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses.
  • Der Brand war so schwer, dass Teile des Hauses nun nicht mehr bewohnbar sind.

Großbrand in Kirchweyhe: Anwohner standen unter Schock - zwei Personen verletzt

Alarmiert wurde die Feuerwehr um 13.18 Uhr. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der hintere Teil des Dachs des Mehrfamilienhauses komplett in Brand, berichtet Steffen Wohlers, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Weyhe.

Die Kräfte begannen sofort damit, den „Großbrand zu bekämpfen“, so Wohlers. Von außen löschten die Feuerwehrleute von der einen Seite mithilfe von Leitern, von der anderen mit einer sogenannten Hubarbeitsbühne. Im Innenbereich waren mehrere Atemschutztrupps im Einsatz. „So konnten wir glücklicherweise ein Übergreifen des Feuers auf das direkt angrenzende Gebäude verhindern“, schildert Wohlers noch vor Ort.

Er ergänzt: „Die Anwohner stehen alle unter Schock. Zwei Personen wurden verletzt, eine leicht, eine mittelschwer.“ Letztere, ein 59-jähriger Mann, musste mit Verbrennungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die leicht verletzte Person erlitt eine Rauchvergiftung. Alle Bewohner des Hauses – insgesamt 13 – hatten sich vor der Ankunft der Feuerwehr bereits nach draußen retten können.

Mit einer sogenannten Hubarbeitsbühne löschen die Einsatzkräfte das Feuer.

Großbrand in Kirchweyhe: Wie es zu dem Feuer kam ist bisher unklar, jetzt ermittelt die Polizei

Zur Schadenshöhe lasse sich noch nichts Konkretes sagen. „Es gibt definitiv Teile des Hauses, die nicht mehr bewohnbar sind. Aber was alles genau, wird man erst noch sehen“, so Wohlers. Die Bewohner konnten vorerst bei Familienangehörigen und Bekannten untergebracht werden.

Wie es zu dem Brand kam, sei derzeit noch unklar. „Im Anschluss an die Löscharbeiten wird die Polizei ermitteln.“ Die Beamten aus dem Landkreis Diepholz tragen seit kurzem jetzt auch Bodycams. Die Löscharbeiten liefen am Sonntag noch bis in die frühen Abendstunden.

Daraufhin hat die Polizei den „Brandort für weitere Ermittlungen beschlagnahmt“, sagt Thomas Gissing, Pressesprecher der Polizeiinspektion Diepholz. Heißt: Niemand darf den abgesperrten Bereich betreten. „Die Kollegen waren schon vor Ort, haben Fotos gemacht und mit der Feuerwehr gesprochen. Aber die Ermittlungen gehen dann die nächsten Tage weiter“, so Gissing.

Von Biljana Neloska

Rubriklistenbild: © Hans Willms

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