Aktion Stadtradeln in Weyhe und Stuhr beginnt Ende Mai

Das große Radeln zur Freude und Gesundheit

Das Stadtradeln geht in die dritte Runde. Ende Mai startet der Wettbewerb. - Archivfoto: Ehlers

Stuhr / Weyhe - Von Detlef Voges. Jetzt radeln sie wieder. Stadtradeln nennt sich die Kampagne offiziell in Weyhe und Stuhr. In diesem Jahr geht sie in die dritte Runde. Sie dauert vom 29. Mai bis 18. Juni – drei Wochen Radl-Zeit als zielorientierter Wettbewerb, der auch den Spaß am Fahrradfahren beflügeln soll. „Dadurch wird die eigene Gesundheit gefördert, die Lebensqualität in unseren Gemeinden verbessert und der Treibhausgasausstoß verringert“, sagt Colja Beyer.

Der Klimaschutzmanager der Gemeinden Stuhr und Weyhe erinnert an das Stadtradeln 2016. Im vergangenen Jahr hätten bei der Zweirad-Aktion in Weyhe und Stuhr über 120 Radler insgesamt fast 30 000 Kilometer zurückgelegt und über vier Tonnen Kohlendioxid-Emissionen (wären sie mit dem Auto gefahren) vermieden.

Es geht also beim Stadtradeln auch in diesem Jahr darum, das Auto stehen zu lassen und möglichst viele Kilometer auf dem Rad zurückzulegen.

Die Regeln sind einfach: Wer mitmachen möchte, gründet ein Team oder schließt sich einem Team an. Die zurückgelegten Kilometer werden in einem persönlichen Aktionskalender eingetragen, im Online-Radelkalender, per Stadtradeln-App oder in Papierform. Das Papier gibt es bei im Büro von Colja Beyer an der Leester Straße 139. Auch eine E-Mail an die Adresse klimaschutzmanager@weyhe.de ist möglich. Weitere Infos, auch zur Anmeldung, hält Beyer telefonisch (0421/807 85 95) bereit.

Wer kann mitmachen? Alle Bürger, die in Weyhe oder Stuhr wohnen, dort arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen sowie alle Ratsmitgtlieder der beiden Kommunen. Auch Schulklassen, Vereine, Organisationen und Unternehmen können teilnehmen.

Als Fahrräder zählen bei dieser Aktion auch Pedelecs bis 250 Watt und einer Höchstgeschwindigkleit von 25 km/h.

Das Klima-Bündnis als Veranstalter motiviert die potenziellen Radler zur Teilnahme auch mit Gewinnen – für die Teams mit den meisten Kilometern je Teammitglied und den meisten Gesamtkilometern. Die vier Gewinner-Mannschaften bekommen eine Auszeichnung und einen Preis.

Zudem kommt es zu einem internen„Duell“ zwischen Weyhe und Stuhr, prämiert das Klima-Bündnis doch die fahrradaktivste Kommune.

Die Veranstalter schalten auch in diesem Jahr die Zusatzfunktion „RADar!“ frei. Eine Meldeplattform, auf der die Radler während der Aktion die Kommunalverwaltungen auf störende oder gefährliche Stellen im Radwegenetz von Weyhe und Stuhr aufmerksam machen können.

Zur Meldeplattform gelangen die Teilnehmer nach dem Einloggen mit einem Klick auf den Menüpunkt „RADar! Ihrer Kommune“.

Weyhes Bürgermeister Andreas Bovenschulte outet sich als Fan des Stradtradelns. Er begrüßt besonders auch die Plattform „RADar!“. Dort gebe es viele Anregungen, die in den Weyher Verkehrsentwicklungsplan einflössen. Manches könne sofort umgesetzt werden, andere Punkte bräuchten Zeit. In jedem Fall müsse man auch stets mit der Polizei sprechen, so Bovenschulte.

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