Große Freude über das neue Domizil

DRK-Ortsverein Leeste übernimmt offiziell Feuerwehrgerätehaus

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Die kleinen Besucher konnten bei der Einweihungsfeier mal in die Arbeit der Rettungskräfte hineinschnuppern. 

Leeste - Von Heiner Büntemeyer. Jetzt hat der DRK-Ortsverein Leeste das ehemalige Feuerwehrgerätehaus an der Ladestraße auch offiziell übernommen. Schon seit Wochen richten die Mitglieder die Räume für ihre Zwecke ein und freuen sich darüber, wie viel Mobiliar ihnen die Feuerwehr zurückgelassen hat.

Das reicht von der Küchenzeile über Büroausstattung, Tische, Stühle bis zur Theke im großen Versammlungsraum, den die Vorsitzende Astrid Schlegel als das „Herzstück“ des Hauses bezeichnet. Außerdem schließt sich an diesen Raum noch eine überdachte Veranda an, die vom Jugendrotkreuz gestaltet und von der aus die große Dachterrasse erreicht wird. Diese wird überragt durch den ehemaligen Schlauch-Trocknungsturm, den die Mitglieder jetzt verwenden, um darin die Zelte und andere Geräte nach einem Einsatz zu trocknen.

„Wir haben so lange auf ein eigenes Domizil gewartet. Schön, dass wir jetzt diese Räume nutzen können“, freute sich auch Kirsten Busch, die Leiterin der Jugenrotkreuzgruppe.

Es wird in Zukunft viel los sein in diesem traditionsreichen Haus, in dem auch die Fahrzeuge der Bereitschaft untergestellt werden können. Dort trifft sich das Jugendrotkreuz und bietet die Erste-Hilfe-Kurse und Schulungsveranstaltungen an. Auch die Bereitschaft nutzt die Räume. Allerdings ist das Obergeschoss nur über eine steile Treppe zu erreichen, weshalb die Frauennachmittage auch weiterhin im Gemeindesaal veranstaltet werden.

Hoffnung auf neue Mitglieder

Natürlich hofft der Vorstand, dass dieses neue Domizil auch dazu beiträgt, dass die Anzahl der Mitglieder weiter steigt. Gegenwärtig gehören dem DRK rund 400 Mitglieder an, die durch ihre Beiträge auch das Jugendrotkreuz und die Bereitschaft finanziell unterstützen.

Zur Einweihungsfeier waren auch Vertreter des THW, der DLRG, der Feuerwehr, der Werbegemeinschaft sowie Vertreter des DRK-Kreises und Bürgermeister Andreas Bovenschulte erschienen. Letzterer gratulierte dem Ortsverein zu der „neuen Heimat“. Schon lange habe die Vorsitzende Astrid Schlegel darauf hingewiesen, dass die bisher genutzten Räume im alten, jetzt abgerissenen Rathaus, nicht länger hinnehmbar waren. Bovenschulte sprach von einer „Win-Win-Situation“, von der nicht nur der Ortsverein profitiere, sondern auch die Gemeinde, die damit „eine vernünftige Nachnutzung“ erreicht habe.

Bovenschulte lobte Zusammenarbeit

Bovenschulte lobte die Zusammenarbeit der beiden Weyher DRK-Ortsvereine Kirchweyhe und Leeste, die sich mit der Kleiderkammer und dem Versorgungszug in Kircheyhe sowie dem Jugendrotkreuz und der Bereitschaft in Leeste hervorragend ergänzen.

Der Kirchweyher Versorgungszug hatte eine leckere Erbsensuppe mitgebracht, die Leester Mitglieder luden zum Kuchen- und Tortenbuffet ein, und zum Empfang gab es Häppchen mit einem Glas Sekt.

Astrid Schlegel freute sich über viele Besucher, die sich das Haus zeigen ließen, und gegen 18 Uhr wurde das Gedränge noch größer, weil am Gerätehaus der Laternenumzug startete, der vom Jugendspielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Bassum angeführt wurde.

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